Region
Schulreglement: Modell Spiegel ist gesetzt
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Am Donnerstagabend trug die vorberatende Kommission des Schulreglements die Abänderungsanträge zusammen. Weiterhin setzt sie auf ein Einheitsmodell für die Stadt Bern und nur noch eine Schulkommission. Zudem einigte sie sich auch noch auf ein Schulmodell: Sie empfiehlt dem Stadtrat als Einheitslösung das Modell Spiegel. (Modell 3b). Kommissionspräsident Pascal Rub (FDP) hätte zwar das heute an den meisten Schulen etablierte Manuel-Modell (3a) bevorzugt.
Bisher nur in Brunnmatt
Im Sinne eines mehrheitsfähigen Kompromisses sei nun die Wahl auf das Modell 3b gefallen. In Bern werde damit nur am Schulhaus Brunnmatt gearbeitet. Es bedeutet gemischte Klassen, deren Schüler in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch in Leistungsgruppen unterrichtet werden. Das Modell ist durchlässig und integrativ. «Es bewährt sich im Spiegel oder beispielsweise in Fraubrunnen seit Jahren», sagt Rub. Falls der Stadtrat dieses Modell beschliesse, dürfe der Anpassungsaufwand natürlich nicht unterschätzt werden. «Es wird Raum- und insbesondere Koordinationsbedarf geben», erläutert Rub. Die Umsetzung solle deshalb gestaffelt möglich sein.
Dickes Dokument
Das Dokument mit den Abänderungsanträgen umfasst 53 Seiten. «Wir haben uns auf Wunsch von Bildungsdirektorin Edith Olibet darauf geeinigt, diesen Weg einzuschlagen», sagt Pascal Rub. Die Grösse des Dokuments vermittle vielleicht den Eindruck, weshalb die Kommission die Rückweisung vorschlug. Man habe ein «Flickwerk» vermeiden wollen.
Rub: «Mehrheitsfähig»
Die Rückweisungsempfehlung bleibt vorderhand bestehen, weil der Entscheid der Kommission nicht einfach so gekippt werden könne. Wahrscheinlich werde er mit einem Ordnungsantrag aber gekippt, vermutet Rub. Er geht davon aus, dass die Vorschläge mehrheitsfähig sind. Eine Mitte-rechts-Koalition trage sie mit. Darin stecke gute parlamentarische Arbeit, die zum nun vorliegenden Kompromiss geführt habe. Die Ratslinke steht nicht dahinter. Sie möchte die integrativeren Modelle wie das Twanner Modell beibehalten. Die Debatte zum Reglement ist für den 4.Juni angesetzt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 31.05.2009, 16:17 Uhr
KOMMENTAR SCHREIBEN ( Mit Bestätigungs-E-Mail )
Region
- 21:26Stadt rettet Pensionskasse der Schifffahrt
- 20:12Marschhalt bei der Umgestaltung der Freiwilligenarbeit
- 18:18Stadt will «keine gewalttätigen Demonstranten»
- 18:13Bewaffnete und maskierte Männer rauben Volg aus
- 17:56Grossrazzia in Bieler Drogenmilieu
- 17:33Betrunkener Autofahrer nach wilder Verfolgungsjagd gestoppt
Meistgelesen in der Rubrik Region
Body Coach
-
Der BodyCoach hilft Ihnen, gesund und nachhaltig abzunehmen. Er stellt einen individuellen Ernährungsplan zusammen, erstellt Einkaufslisten, schlägt Rezepte vor und unterstützt Sie beim Training.
Emil Frey AG Autocenter Bern





