Schanzenpost hat generelle Baubewilligung erhalten

Aktualisiert am 15.03.2010 3 Kommentare

Die Post hat für ihren neuen Hauptsitz beim Bahnhof Bern die generelle Baubewilligung erhalten. Bis 2013 soll aus der heutigen Schanzenpost durch Um- und Neubauten ein öffentlich zugänglicher Gebäudekomplex mit Büros und Läden werden.

So soll die neue Schanzenpost aussehen.

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Baubeginn ist voraussichtlich im Frühling 2011. Mit dem neuen Gebäudekomplex soll der Westteil des Berner Bahnhofs attraktiver werden. Die neue Schanzenpost kostet zwischen 200 und 300 Millionen Franken.

Mit der generellen Baubewilligung hat der Berner Regierungsstatthalter seine Zustimmung zum Gebäudevolumen, zum Nutzen und zur Fussgänger- und Verkehrserschliessung gegeben. Weitere Aspekte sind im Ausführungsprojekt zu regeln. Dieses hat die Post parallel erarbeitet und im vergangenen Februar publiziert.

Bei Bauprojekten dieser Grössenordnung sei es nicht unüblich, das Baubewilligungsverfahren zweizuteilen, schreibt der Berner Regierungsstatthalter in einer Mitteilung vom Montag.

In einem ersten Schritt reichte die Post 2008 ein generelles Baugesuch ein. Parallel dazu erarbeitete sie bereits das Ausführungsprojekt. Dieses wird nun in einem weiteren Schritt beurteilt.

Einsprachen unbegründet

Soweit sie nicht zurückgezogen wurden, seien die Einsprachen gegen das generelle Baugesuch unbegründet, kommt der Berner Statthalter weiter zum Schluss.

Das generelle Bauprojekt entspreche den planungs- und baurechtlichen Vorschriften. Die Bauten lägen überwiegend in der Dienstleistungszone D, die für Arbeitsnutzungen bestimmt sei. Ergänzende Nutzungen für Läden seien zulässig.

Die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sei in unmittelbarer Bahnhofsnähe vorzüglich, schreibt der Statthalter weiter. Er hält auch die Erschliessung via Kleine Westtangente mit Wegfahrt über die Bogenschützenstrasse zum Bubenbergplatz für zweckmässig.

Bisher nicht öffentlich

Bis anhin war in den Gebäuden der Schanzenpost unter anderem ein nicht öffentlich zugängliches Briefzentrum untergebracht. Dieses benötigt die Post inzwischen aber nicht mehr. Die alten Schanzenpost stammt aus dem Jahr 1965.

Das neue Gebäude soll über ein Sockelgeschoss aus Glas verfügen, das den Blick durch das Gebäude ermöglicht. Auch in der neuen Schanzenpost wird dereinst eine Poststelle eingerichtet. (mau/sda)

Erstellt: 15.03.2010, 17:41 Uhr

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3 Kommentare

Fritz Neuhaus

15.03.2010, 16:32 Uhr
Melden

Was soll denn da neu sein ? Ausser ein paar Retouchen an der Fassade kann ich keine Neuerungen feststellen. Antworten


Hansrudolf Brönnimann

15.03.2010, 19:54 Uhr
Melden

Es handelt sich um einen vollständigen Neubau, der allerdings in der äusseren Form den Stil der 60-er Jahre aufnimmt - so müssen sich Herr und Frau Berner beim Anblick nicht umgewöhnen. Ausser dem Hochhaus wird alles abgebrochen, auch der auf der anderen Seite der Schanzenbrücke stehende 'Postbahnhof', in dem übrigens bereits vor Jahren Teile der damaligen PTT-Generaldirektion ihre Büros hatten. Antworten



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