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SP will Pyro-Fackeln im Stadion legalisieren

Von Tobias Habegger. Aktualisiert am 04.11.2010 40 Kommentare

Regelmässig missachten Fussballfans das Pyro-Verbot. Nun will die SP das Abbrennen von Petarden legalisieren.

Eine Pyro-Einlage von YB-Fans: Das Abbrennen von Petarden soll legalisiert werden.

Eine Pyro-Einlage von YB-Fans: Das Abbrennen von Petarden soll legalisiert werden.
Bild: Andreas Blatter

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Die Delegierten der Stadtberner SP fordern ein Pilotprojekt zum kontrollierten Ablassen von Pyro-Fackeln in Fussballstadien. Die Idee dazu stammt aus einem Positionspapier der Juso. «Das Pyro-Verbot nützt niemandem», steht in einer Medienmitteilung der SP. Denn es werde missachtet und kaum geahndet.

«Fans, die Pyros zünden, sind nicht gleichzusetzen mit den wenigen Gewalttätern im Stadion», sagt Flavia Wasserfallen, Co-Präsidentin der SP Stadt Bern. «Die Fackeln sind Teil der Fankultur. Bilder davon werden in den Medien oft verbreitet, um die gute Stimmung zu illustrieren.» Gleichzeitig würden die Anwender stigmatisiert und kriminalisiert. «Das ist schizophren.»

Die SP stellt weitere Forderungen an die Politik: Die Fanarbeit Bern soll mehr finanzielle Mittel erhalten. «Weil Fans aus der ganzen Region an YB-Spiele gehen, soll auch die Regionalkonferenz einen Betrag beisteuern», sagt Wasserfallen. Zudem dürfe es für Fussballfans keine spezielle Rechtsprechung geben. «Schnellgerichte gehören abgeschafft oder gar nicht erst eingeführt», schreibt die Stadtpartei. (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.11.2010, 10:14 Uhr

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40 Kommentare

Rafael Lehmann

04.11.2010, 22:41 Uhr
Melden 4 Empfehlung

an all die proleten, die gegen das ach so gefährliche pyroproblem wettern: steht ihr in einer fankurve? wart ihr schon einmal in der nähe, als gezündet wurde? starben 10 oder 20 leute? entschuldigung, aber wieso kann man nicht einfach leben und leben lassen? man merke zum x-ten mal: PYROTECHNIK IST NICHT GLEICH GEWALT! Antworten


Balthasar Glättli

06.11.2010, 14:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Bedenkenswerter Vorstoss. Legalisierung heisst auch: unter kontrollierten Umständen Pyro abbrennen. D.h. mit der nötigen Vorsicht und darum weit weniger gefährlich als heute: reingeschmuggelt und mitten unter den Leuten. Das hat übrigens früher recht gut funktioniert. Antworten



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