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Rosen gegen den Hunger

Aktualisiert am 02.04.2011

Am Samstag wurden in der ganzen Schweiz 160'000 Rosen verkauft. Der Erlös geht an Projekte im Süden. Vor dem Käfigturm halfen neben Freiwilligen auch prominente Berner beim Verkauf mit.

1/4 Prominente Rosenverkäufer (von links): Miss Earth Schweiz Liza Andrea Kuster, EVP-Grossrat Ruedi Löffel und Gemeinderätin Regula Rytz.
Bild: Jasmin Amsler

   

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Die alljährliche Aktion ist Teil der ökumenischen Kampagne von «Brot für alle» und «Fastenopfer». Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des «Brot für alle»-Büros in Bern wurden von Gemeinderätin Regula Rytz, Stadtpräsident Alex Tschäppät, Miss Earth Schweiz Liza Andrea Kuster sowie EVP-Grossrat Ruedi Löffel beim Rosenverkauf unterstützt.

Die Organisatoren zeigten sich nach der Aktion beeindruckt von der Solidarität der Menschen in der Schweiz. Alle Beteiligten hätten sich mit grossem Engagement und viel Charme ins Zeug gelegt, sagte Patricio Frei von «Fastenopfer» auf Anfrage. In Herisau AR habe gar Alt-Bundesrat Hans-Rudolf Merz Rosen für den guten Zweck verkauft.

Die Migros stellte die 160'000 Max-Havelaar-Rosen den kirchlichen Nichtregierungsorganisationen gratis zur Verfügung. Verkauft wurden sie für fünf Franken pro Stück, was auf einen Erlös von rund 800'000 Franken schliessen lässt.

Mit diesen Einnahmen wird beispielsweise die Bauernkooperative Shamoja in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt. Ein Bulldozer walzte kurz vor der Ernte und ohne Vorwarnung ihre Mangobäume, Bananenstauden und Gemüsebeete nieder, um Platz für Lagerhallen einer Bergbaufirma zu machen.

(jam/pd/sda)

Erstellt: 02.04.2011, 15:32 Uhr

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