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Rohrbruch in der Altstadt: «Wir müssen alles entsorgen»

Von Tanja Kammermann. Aktualisiert am 08.02.2012

In der Berner Altstadt ist am Mittwochmorgen eine Leitung gebrochen. Das Wasser stand bis einen Meter hoch in den Kellern und verursachte grossen Schaden – auch im Delikatessengeschäft von Monika De Simone.

Blick in die Münstergasse: Ein Rohrleitungsbruch überflutete am Mittwoch viele Kellerräume.

Blick in die Münstergasse: Ein Rohrleitungsbruch überflutete am Mittwoch viele Kellerräume.
Bild: zvg

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Kurz vor 8.30 Uhr wurde die Feuerwehr über den Rohrbruch an der Münstergasse 49 informiert. Schnell stellte sich heraus, dass eine defekte Wasseruhr in der Herrengasse 24 für den Schaden verantwortlich war.

Da die Berner Altstadt mit unterirdischen Gängen verbunden ist, konnte sich das Wasser auch im Untergeschoss der Liegenschaften Herrengasse 20 bis 26 sowie an der Münstergasse 45 bis 49 ausbreiten. Dabei waren Pegel von einigen Zentimetern bis mehr als einen Meter messbar. Betroffen sind Keller, Lebensmittellager, ein Archiv sowie zwei Lagerräume mit Streichinstrumenten.

Grosser Schaden in Delikatessengeschäft

In Mitleidenschaft gezogen wurde auch das italienische Delikatessengeschäft «Ferrari Vins et Comestibles» an der Münstergasse 49: «In unserem Lager stand das Wasser heute Morgen mindestens 10 Zentimeter hoch», sagte Monika De Simone, die Geschäftsinhaberin Bernerzeitung.ch/Newsnet.

Dort seien viele ihrer italienischen Delikatessen gelagert: «Lebensmittel wie Teigwaren haben das Wasser aufgesogen, die Etiketten von Öl- und Essigflaschen haben sich gelöst und auch Weinflaschen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Wir müssen leider alles entsorgen», berichtet Monika De Simone. Das Geschäft ist aber geöffnet, der Schaden betreffe nur das Untergeschoss.

Die Feuerwehr konnte die geborstene Leitung ausser Betrieb setzen und pumpt zurzeit das Wasser in den betroffenen Räumen ab. Später werden Trocknungsmaschinen eingesetzt. Laut Medienmitteilung der Berufsfeuerwehr könne der entstandene Schaden noch nicht beziffert werden, er dürfte jedoch erheblich sein. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.02.2012, 13:07 Uhr

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