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Randständige kaufen mit Gutscheinen Alkohol statt Essen
Aktualisiert am 17.03.2010 5 Kommentare
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Hilfsorganisationen verteilen Migros-Gutscheine an Randständige, damit diese Nahrungsmittel kaufen können. Weil die Migros-Genossenschaft keine Alkohol- und Tabakwaren verkauft, wollen die Hilfsorganisationen sicherstellen, dass Randständige auch wirklich Essen kaufen.
Alkoholkauf möglich
Ein durchdachtes System mit einer Lücke, wie Recherchen von Radio Capital FM ergeben haben. Denn die neuen Migros-Ableger Voi verkaufen genau diese Güter, welche die Hilfsorganisationen Randständigen nicht sponsern wollen. Dass die Bedürftigen diese Lücke ausnützen, «dagegen können die Voi-Filialen jedoch nichts unternehmen», erklärte Christoph Marte von der Voi-Filiale im Berner Fischermätteli. Auf den Gutscheinen fehle der Vermerk, dass diese nicht zum Kauf von Alkohol und Tabak gedacht sind.
Problem nicht bekannt
Bis gestern war das Problem beispielsweise der Heilsarmee unbekannt. «Menschen mit Suchtproblemen müssen wir also künftig Caritas-Gutscheine abgeben», sagte Seev Levy, Sozialarbeiter bei der Heilsarmee, gegenüber Capital FM. Sicherlich werde das Thema intern aufgegriffen und nach einer Lösung gesucht.
Anders machen dies die Sozialwerke Köniz: Sie verteilen Gutscheine, welche nur in der Migros-Filiale Köniz einlösbar sind. Dies sei eine Möglichkeit, meint Ueli Studer, Präsident der Stiftung Berner Gesundheit und Könizer Gemeinderat. Andererseits könne der Gutschein auch mit einer expliziten Aufschrift kodiert werden. (rgb/BZ/)
Erstellt: 17.03.2010, 08:56 Uhr
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5 Kommentare
@Alexander Steiner, Peter Stark: Bin auch Ihrer Meinung. Da sich leider die Rot-Grünen nicht ändern werden, wird sich daran nichts ändern. Lieber nehmen sie dem einfachen Bürger ( Arbeiter.. ) noch mehr Geld aus dem Geldbeutel, um diese zu finanzieren.. Traurig, aber so läufts bei den Linken... Antworten
Randständige??? diese Menschen sind in der Regel "fuli Sieche"! Wer den ganzen Tag Alkohol trinken kann, der kann auch arbeiten! Wenn jeder sich so verhalten würde!! Kein Verständnis für diese Leute und wir bezahlen eh schon deren Leben.. was mich extrem stört!!!! Antworten
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Pascale Hofer
Wer alkoholsüchig ist, kann eben nicht arbeiten und wird zum Risiko am Arbeitsplatz! Warum wohl gilt in Arbeitsverträgen absolutes Alkoholverbot?? Alkoholismus ist ein soziologisches Problem, für das politisch Verantwortliche mitschuldig gemacht werden können, indem sie sich der Prävention verweigern. Die Namen kennen wir ja, gewählt werden diese im Kanton Bern kaum. Antworten