Räumung des Autofriedhofs dauert länger
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Franz Messerli wird seinen Autofriedhof in Kaufdorf nicht fristgerecht räumen können. Deshalb wird Schiedsrichter Samuel Schmid Anfang Dezember über ein Gesuch zu entscheiden haben. Darin verlangt Schrotthändler Messerli, die Frist für die Räumung zu verlängern. Auf welchen neuen Termin sich die Gemeinde und Messerli einigen werden, ist offen.
«Wir haben den Aufwand unterschätzt», sagt Messerlis Anwalt Roger Lerf. Wegen des schlechten Zustands der Fahrzeuge hätten pro Tag höchstens drei oder vier Autos geborgen werden können. Von den 527 verkauften Wracks sind bisher rund 30 Prozent bereitgestellt worden. 160 Fahrzeuge wurden von den Käufern in Kaufdorf bereits abgeholt.
Neben dem miserablen Zustand der Fahrzeuge haben gemäss Lerf weitere Faktoren dazu geführt, dass das Gelände nicht fristgerecht geräumt ist. So warten zum Beispiel einige Käufer, die mehrere Wracks ersteigert haben, mit dem Abtransport zu, bis alle ihre Fahrzeuge geborgen sind. (cls/BZ)
Erstellt: 27.11.2009, 10:28 Uhr
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