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Poller sollen das Rattern verhindern

Von Jürg Spori. Aktualisiert am 31.01.2012 3 Kommentare

Die Blumenkübel in der Gerechtigkeitsgasse hatten nicht verhindert, dass es lärmte, wenn Fahrzeuge die Gitterroste über dem Stadtbach befuhren. Nun wurden die Kübel durch Poller ersetzt.

Ein Bernmobil-Bus muss mächtig zirkeln, damit er die neuen Poller an der Gerechtigkeitsgasse umfahren kann.

Ein Bernmobil-Bus muss mächtig zirkeln, damit er die neuen Poller an der Gerechtigkeitsgasse umfahren kann.
Bild: Jürg Spori

Im Sommer 2009 wurden in der Gerechtigkeitsgasse vier Blumentröge aufgestellt. Sie sollten das Befahren der Gitterroste über dem Stadtbach verhindern. Wenn dort ein Auto darüberrollte, ratterte es laut. Und wegen dieses Lärms gingen bei der Stadt Klagen von Anwohnern ein. Doch die Kübel nützen nichts, im Gegenteil, es schepperte noch lauter, wenn ein Bus übers lockere Gitter fuhr. Weil zudem die eckigen Blumenkübel auf dem Gitterrost über dem Stadtbach ästhetisch nicht ins Stadtbild passten, waren sie über zwei Jahre lang das Gespött in der Berner Altstadt.

Jetzt wurden diese leichten Blumenkübel durch schwere Granitpoller ersetzt. Am 1.Juni 2011 beschloss der Gemeinderat diese Massnahme, weil zahlreiche Lärmklagen eingegangen waren. Die Denkmalpflege der Stadt Bern hat das Aufstellen der drei Granitpoller auf den Gitterrosten abgesegnet, weil sie den Pollern bei den Brunnen ähnlich sind. (Berner Zeitung)

Erstellt: 31.01.2012, 10:44 Uhr

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3 Kommentare

Manuel C. Widmer

31.01.2012, 10:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Stadt und der Stdtbach - ein Trauerspiel! Jahrhunderte lang konnte der Bach offen durch die Stadt fliessen - heute ist das "aus rechtlichen Gründen" nicht mehr möglich. Heute gehört ein Bach hinter Gitter und unter Poller. Schade um den Bach, schade um die Altstadt und ihren Charme. Antworten


Bea Habegger

31.01.2012, 16:35 Uhr
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Die SP-lastige Regierung verbaut Bern nur zu gerne. Seit längerem wohin man schaut Baustellen ohne Ende. Schade um diese schöne Stadt. Die Denkmalpflege ist auch nicht mehr mal was sie war, alles was die Regierung will wird durchgewunken. Antworten



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