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Polizei: «Überfälle auf Tankstellenshops nehmen zu»

Von Sandra Reichenwallner. Aktualisiert am 05.02.2010 1 Kommentar

Die Kantonspolizei Bern bestätigt, dass in den letzten zwei Monaten die Überfälle auf Tankstellenshops, vergleichsweise zum letzten Jahr, zugenommen haben. Die Polizei rät zu einer Sicherheitsberatung.

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Personal verunsichert

«Die Überfälle sind ein Problem», sagt Robert Schwarzer von der Gewerkschaft Unia. Es herrsche Verunsicherung beim Personal. Darum fordert er, dass Tankstellenshops grundsätzlich eine Mindestbesetzung von drei Angestellten haben. Zudem sollen die Abend- und Nachtöffnungszeiten beschränkt werden. «Regelmässige Sicherheitskontrollen sind nötig», so Schwarzer. Auch sollten die Angestellten spätabends mit dem Taxi nach Hause fahren.

Je mehr Überfälle stattfinden, desto weniger sagen die Betreiber, so Schwarzer. So die Migrol AG: «Anfragen zu Überfällen kommentieren wir nicht mehr. Wir sind überzeugt, dass die Berichterstattung zu Nachahmungstaten führt», sagt Daniel Hofer, Unternehmensleiter der Migrol AG. Ähnlich tönt es bei Coop Mineralöl: «Ich darf und will mich nicht zum Sicherheitskonzept äussern», sagt Sprecher Jürg Kretzer.

Kreditkarten als Lösung?

Würden in den Filialen nur noch Kreditkarten akzeptiert, dann wäre dort kein Bargeld mehr zu holen. Für Jürg Kretzer keine Lösung: «Rund ein Viertel der Leute bekommen in der Schweiz keine Kreditkarte.»

«Wir forcieren die Karten nicht – der Kunde soll frei wählen», sagt Rolf Hartl von der Erdöl-Vereinigung. Denn gut 50 Prozent Umsatz wird mit Bargeld gemacht. Sicherheit müsse über bewährte Kanäle gewährleistet werden: «Es sollten jeweils mehr als zwei Leute in den Shops sein, und es braucht Kameras. Zudem soll das Geld mehrmals täglich abgeholt werden.» Nur so könne man Diebe abschrecken. jsp/rag

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«Die Überfälle auf Tankstellenshops in der Region Bern haben vergleichsweise zum letzten Jahr zugenommen», sagt Heinz Pfeuti Mediensprecher der Kantonspolizei Bern gegenüber bernerzeitung.ch. Seit dem 1. November 2009 wurden in der Region Bern insgesamt sieben Überfälle verübt. Darüber ob die Täter derselben Gruppe angehören, kann die Polizei noch keine Auskunft geben. Sicher ist, dass noch keine Täter gefasst wurden. Woran dies liege sei schwierig zu beantworten, so Pfeuti. Da die Täter zu Fuss unterwegs seien, haben sie die Möglichkeit sich zu verstecken und später mit einem Fluchtfahrzeug zu entkommen.

Sicherheit kann erhöht werden

Das Risiko sei erhöht, wenn nur eine Person im Tankstellenshop anwesend ist, erklärt Pfeuti weiter. Die Migrol AG wollte auf Anfrage zu den Überfällen keine Stellung nehmen.

Die Tankstellen seien zu verschieden um allgemeine Vorsichtsmassnahmen zu treffen, jedoch könne man sich bei der Sicherheitsberatung der Polizei nach der sichersten Lösung erkundigen, sagt Pfeuti. Dort werden Bereiche wie Personalschulung, Schulung der Betreiber und baulich- technische Massnahmen behandelt. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.02.2010, 08:54 Uhr

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1 Kommentar

Thomas Meier

04.02.2010, 18:23 Uhr
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Tankstellen-Shops, Kioske (Bsp. Tabakdose in der Längasse) sind halt ganz angenehm zu knackende Geldesel, da der Dieb bzw. Räuber eh keine Verfolgung zu befürchten hat! Ratschlag ist immer der selbe! Auf nichts einlassen und ohne zu murren das Geld herausgeben! Diese Verhalten lädt zum Überfall ein! Der Täter muss ja auch geschützt werden! Eine abgesägte Schrottflinte könnte da vielleicht helfen! Antworten



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