«Paradisli» bleibt abgesperrt

Von Andreas Seiler. Aktualisiert am 01.07.2009

Bis zum Baubeginn des Schönbergparks soll das ehemalige Paradisli an der Laubeggstrasse 36 aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben.

Abgeschottet: Die Liegenschaft des ehemaligen Paradisli an der Laubeggstrasse.

Abgeschottet: Die Liegenschaft des ehemaligen Paradisli an der Laubeggstrasse. (Bild: Keystone)

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Seit April 2008 ist die Liegenschaft im Schönbergquartier mit einem meterhohen Zaun abgesperrt. Anwohner sehen diese Absperrung in ihrem Quartier als «unangenehm» an. Immerhin ist das ehemalige Paradisli nun bereits seit über einem Jahr auf diese Weise abgeschottet.

Auf Anfrage von bernerzeitung.ch bestätigt Renate Ledermann von der Berner Liegenschaftsverwaltung die Befürchtung einzelner Anwohner, dass der Maschendrahtzaun bis Baubeginn aus Sicherheitsgründen bestehen bleibe. Offiziell, so Ledermann, sei es aber zu keinen Reklamationen aus dem Quartier gekommen.

Wann dieser Zaun verschwinden soll steht in den Sternen: «Sobald wir im Besitz der Baubewilligung sind», so die Verantwortliche für die Liegenschaft bei der Stadt.

Sanierung wäre nötig

Eigentlich müsste die Liegenschaft seit dem Auszug der Kulturoase Paradisli saniert werden. Auch hier will die Stadt erst bei oder nach der Baubewilligung Hand anlegen. Auf die Frage, ob die Stadt gar warte, bis das Haus baufällig sei und nicht mehr saniert werden kann, erhielt bernerzeitung.ch die Antwort: «Nein, die Liegenschaftsverwaltung möchte das Projekt nach wie vor sehr gerne realisieren.» Der Denkmalschutz habe sich zum Gebäudequalität noch nicht geäussert. Dies werde erst in der Planungsphase aktuell. Dort werde er aber involviert sein, meint Ledermann.

Eine Zwischennutzung vor der Sanierung wird von der Stadt abgelehnt. Die Antwort von Renate Ledermann: «Eine Zwischennutzung ist weder vor der Sanierung noch nach der Sanierung vorgesehen, die entstehenden Wohnungen werden wir vermieten.»

Zur Zeit wird einzig der Stall benutzt. So könne eine minimaler Unterhalt gewährleistet werden, heisst es von der Stadt. Die Anwohner des Quartiers dürfen sich bis zur Sanierung an einer Handvoll Schafen freuen, die wenigsten ein bisschen Leben in die Umgebung des «Verliesses» bringen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.07.2009, 07:44 Uhr

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