Offene Kirchentore an der «Nacht der Religionen»
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Die «Nacht der Religionen» tragen nebst mehreren christlichen Kirchen auch die jüdische Gemeinde Bern, das Islamische Zentrum Bern und das Zentrum der Baha'i mit, wie aus einer Mitteilung der Organisatoren vom Donnerstag hervorgeht.
Die Gotteshäuser sind von 19.30 bis 23 Uhr offen; in allen religiösen Zentren werden in dieser Zeit Musik, Gespräche, Führungen oder Begegnungen angeboten. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung um 18 Uhr in der jüdischen Synagoge.
Initiant der «Nacht der Religionen» ist der evangelisch- methodistische Pfarrer Gunnar Wichers. Er liess sich von der «Nacht der Kirchen» inspirieren, die in anderen Schweizer Städten durchgeführt werden.
Zusammen mit Hartmut Haas vom Haus der Religionen in Bern sei die Idee aufgekommen, nicht nur christliche, sondern auch andere Gemeinschaften zu integrieren, heisst es in der Mitteilung.
Der 8. November wurde gewählt, weil sich an diesem Tag die so genannte Reichskristallnacht zum 70. Mal jährt. Zudem findet vom 2. bis 8. November in Bern die Woche der Religionen statt. Die «Nacht der Religionen» ist Teil davon.
Ebenfalls am 8. November öffnen im Kanton Solothurn diversen Moscheeen ihre Pforten. Der Tag der offenen Moschee findet am Nachmittag statt. (sda)
Erstellt: 23.10.2008, 16:55 Uhr
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