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Letzte Schiene für Tram Bern West verlegt - Eröffnung im Dezember

Meilenstein fürs Bümpliz-Tram: Beim Bachmätteli ist am Montag die letzte Schiene für das neue Tram Bern West verlegt worden. Nun werden die Bauarbeiten vollendet und die Funktionsfähigkeit der Anlagen geprüft.

Die letzte Schiene für das Tram Bern West wird verlegt.

Die letzte Schiene für das Tram Bern West wird verlegt.
Bild: Keystone

Die Regierungsrätinnen Regula Rytz und Barbara Egger freuen sich, dass die letzte Schiene verlegt wird. (Bild: Leserbild: Raschid El-Bay)

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Einige Dutzend Zaungäste verfolgten am Nachmittag an der Bottigenstrasse, wie «Baustein 18 F.6» als letzte Schiene eingesetzt wurde. Auch die Stadtberner Bau- und Verkehrsdirektorin Regula Rytz und ihre kantonale Amtskollegin Barbara Egger-Jenzer waren bei der Zeremonie im Regen zugegen.

Die neue Linienführung folgt weitgehend derjenigen der zwei heutigen Trolleybuslinien: Der nördliche Ast führt durch das Stöckackerquartier und Bethlehem zum Einkaufszentrum Westside, der südliche Ast folgt der heutigen Buslinie bis zur Endstation Bümpliz.

150-Millionen-Projekt

Die Stimmberechtigten von Stadt und Kanton Bern haben das Projekt bei Abstimmungen 2006 und 2007 gutgeheissen. Das Tram Bern West kostet gut 150 Millionen Franken; davon zahlen Bund und Kanton je rund 50 und die Stadt Bern 26 Millionen Die übrigen Kosten werden von Energie Wasser Bern und anderen Infrastrukturunternehmen getragen.

Mit dem Tram in den Westen Berns soll einer der heikelsten Punkte im Schweizer Agglomerationsverkehr behoben werden. Die Trolleybusse kamen mit knapp 40'000 Passagieren pro Tag längst an ihre Kapazitätsgrenzen.

Ein «Bümpliz-Tram» stand schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Diskussion, fiel aber vor der Eingemeindung von Bümpliz 1918 ausser Rang und Traktanden. Erst in den 1990er Jahren nahmen die Behörden die Planung wieder auf; ein erstes, teuereres Projekt scheiterte aber 2004 an einer kantonalen Volksabstimmung.

Tram im Trend

Weltweit gibt es eine eigentliche Renaissance des Trams, das im öffentlichen Agglomerationsverkehr als wirtschaftlicher, ökologischer und leistungsfähiger gilt. In der Schweiz bauen auch Genf, Lausanne, Basel und Zürich ihre Tram- und Stadtbahnnetze aus.

In Bern gibt es noch ein zweites Projekt - das Tram Region Bern soll dereinst Köniz und Ostermundigen verbinden. Die Linienführung wurde vor kurzem bekannt, die Mitwirkung ist im Gang. Die vierjährige Bauzeit soll 2014 beginnen. (js/sda/)

Erstellt: 02.08.2010, 16:10 Uhr

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5 Kommentare

Rudolf Burgener

05.08.2010, 21:06 Uhr
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@Daniel Dummermuth: Stimmt nicht ganz, Herr Dummermuth, bei der ersten Abstimmung lehnte die Stadt das Tram Bernwest ab, Alesx Tschäpät buxte es bei der zweiten Abstimmung durch, dass er es mit seinem Luxusprijekt a la Tschäpät verewigt hat. Das hat nicht mehr mit demokratisch zu tun! Klar? Antworten


Daniel Dummermuth

02.08.2010, 21:03 Uhr
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@Rudolf Burgener: über die Kredite wurde auf städtischer und kantonaler Ebene demokratisch abgestimmt. Ob Sie das Tram benutzen ist dabei irrelevant. Es kann niemals er gesamte Service Public nach dem Verursacherprinzip finanziert werden. Antworten


Eduard J. Belser

02.08.2010, 18:26 Uhr
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Die Kombination aus öV und Langsamverkehr zu Fuss und mit dem Velo ist ein zentraler Beitrag um den Verkehr umwelt- und resourcenschonender zu machen. Das Tram ist wesentlich leisungsfähiger und komfortabler als der Bus. Nun müsste noch mit einer konsequenten Parkplatzbewirtschaftung und einer Palette weiteren Massnahmen das Umsteigen auf öV und Langsamverkehr gefördert werden. Antworten


Rudolf Burgener

02.08.2010, 18:12 Uhr
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..davon zahlen Bund und Kanton je rund 50 und die Stadt Bern 26 Millionen Die übrigen Kosten werden von Energie Wasser Bern und anderen Infrastrukturunternehmen getragen... Mit anderen Worten wir alle Steuerzahler, ob wir dieses Trämli mal benutzen werden. Wann kommen dann die "Doppelstock- Hochgeschwinidgekts- und Neigetrams"? Antworten


Hans Göldi

02.08.2010, 16:29 Uhr
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Dass man mit dem PW stillstehende Trams kaum mehr überholen kann, ist wohl im Preise inbegriffen. Ich freue mich schon jetzt auf die endlosen Rückstaus. Mit etwas Goodwill hätte man Strasse und Schiene parallel führen können. Antworten




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