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Letzte Schiene für Tram Bern West verlegt - Eröffnung im Dezember
Aktualisiert am 03.08.2010 5 Kommentare
Die Regierungsrätinnen Regula Rytz und Barbara Egger freuen sich, dass die letzte Schiene verlegt wird. (Bild: Leserbild: Raschid El-Bay)
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Einige Dutzend Zaungäste verfolgten am Nachmittag an der Bottigenstrasse, wie «Baustein 18 F.6» als letzte Schiene eingesetzt wurde. Auch die Stadtberner Bau- und Verkehrsdirektorin Regula Rytz und ihre kantonale Amtskollegin Barbara Egger-Jenzer waren bei der Zeremonie im Regen zugegen.
Die neue Linienführung folgt weitgehend derjenigen der zwei heutigen Trolleybuslinien: Der nördliche Ast führt durch das Stöckackerquartier und Bethlehem zum Einkaufszentrum Westside, der südliche Ast folgt der heutigen Buslinie bis zur Endstation Bümpliz.
150-Millionen-Projekt
Die Stimmberechtigten von Stadt und Kanton Bern haben das Projekt bei Abstimmungen 2006 und 2007 gutgeheissen. Das Tram Bern West kostet gut 150 Millionen Franken; davon zahlen Bund und Kanton je rund 50 und die Stadt Bern 26 Millionen Die übrigen Kosten werden von Energie Wasser Bern und anderen Infrastrukturunternehmen getragen.
Mit dem Tram in den Westen Berns soll einer der heikelsten Punkte im Schweizer Agglomerationsverkehr behoben werden. Die Trolleybusse kamen mit knapp 40'000 Passagieren pro Tag längst an ihre Kapazitätsgrenzen.
Ein «Bümpliz-Tram» stand schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Diskussion, fiel aber vor der Eingemeindung von Bümpliz 1918 ausser Rang und Traktanden. Erst in den 1990er Jahren nahmen die Behörden die Planung wieder auf; ein erstes, teuereres Projekt scheiterte aber 2004 an einer kantonalen Volksabstimmung.
Tram im Trend
Weltweit gibt es eine eigentliche Renaissance des Trams, das im öffentlichen Agglomerationsverkehr als wirtschaftlicher, ökologischer und leistungsfähiger gilt. In der Schweiz bauen auch Genf, Lausanne, Basel und Zürich ihre Tram- und Stadtbahnnetze aus.
In Bern gibt es noch ein zweites Projekt - das Tram Region Bern soll dereinst Köniz und Ostermundigen verbinden. Die Linienführung wurde vor kurzem bekannt, die Mitwirkung ist im Gang. Die vierjährige Bauzeit soll 2014 beginnen. (js/sda/)
Erstellt: 02.08.2010, 16:10 Uhr
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5 Kommentare
Die Kombination aus öV und Langsamverkehr zu Fuss und mit dem Velo ist ein zentraler Beitrag um den Verkehr umwelt- und resourcenschonender zu machen. Das Tram ist wesentlich leisungsfähiger und komfortabler als der Bus. Nun müsste noch mit einer konsequenten Parkplatzbewirtschaftung und einer Palette weiteren Massnahmen das Umsteigen auf öV und Langsamverkehr gefördert werden. Antworten
..davon zahlen Bund und Kanton je rund 50 und die Stadt Bern 26 Millionen Die übrigen Kosten werden von Energie Wasser Bern und anderen Infrastrukturunternehmen getragen... Mit anderen Worten wir alle Steuerzahler, ob wir dieses Trämli mal benutzen werden. Wann kommen dann die "Doppelstock- Hochgeschwinidgekts- und Neigetrams"? Antworten






Rudolf Burgener
@Daniel Dummermuth: Stimmt nicht ganz, Herr Dummermuth, bei der ersten Abstimmung lehnte die Stadt das Tram Bernwest ab, Alesx Tschäpät buxte es bei der zweiten Abstimmung durch, dass er es mit seinem Luxusprijekt a la Tschäpät verewigt hat. Das hat nicht mehr mit demokratisch zu tun! Klar? Antworten