Kundgebung gegen Ausgrenzung und Rassismus
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Sie fordern eine offenere und solidarischere Schweiz, die nicht unter dem Vorwand der Missbrauchsbekämpfung Grundrechte ausheble.
So habe etwa die Bekämpfung des Asylmissbrauchs dazu geführt, dass immer mehr Asylsuchende illegalisiert würden und in einem menschenunwürdigen Nothilfesystem leben müssten, schreibt die Organisation Solidarité sans frontières in ihrem Kundgebungsaufruf.
Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung seien in der Schweiz salonfähig geworden. Dagegen gelte es mit der Kundgebung ein kraftvolles Zeichen zu setzen.
Unterstützt wird die Demonstration unter anderem von Organisationen wie Amnesty International, augenauf Bern und Zürich, dem Unterstützungskomitee für Sans Papiers Genf sowie diversen Gewerkschaften und Jungparteien aus den links-grünen Spektrum. (cls/sda)
Erstellt: 26.06.2010, 14:55 Uhr
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