Kommentar: Linksextremer Terrorismus aus der Reitschule

BernWas sich in der Stadt Bern jedes Wochenende im Umfeld der Reitschule abspielt, ist Terrorismus. Massive Gewalt gegen Blaulichtorganisationen ist dort Normalität.

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Allein in diesem Jahr gab es bereits sechs Angriffe aus der Reitschule auf die Polizei. Der Angriff auf die Polizeiwache in der Nacht auf Samstag ist zwar ausserordentlich, in seiner Stossrichtung aber weder neu noch überraschend. Es ist Zufall, dass der linksextreme Terror aus der Reitschule noch kein Todesopfer gefordert hat.

Terrorismus ist ein starker Begriff. Doch wenn die Polizei regelmässig, gezielt und systematisch mit Situationen konfrontiert wird, in denen sie Schwerverletzte befürchten muss, gibt es keine andere Beschreibung. Es handelt sich um brutale Angriffe gegen das System, gegen die Institutionen, gegen die Stadt selbst. Bern muss sich endlich angemessen gegen diesen Terrorismus verteidigen. Es kann nicht sein, dass die Stadt eine Institution finanziell unterstützt, in der Kriminelle unbehelligt Unterschlupf finden.

Die Reitschule ist die Festung des linksextremen Terrors. Hätten die Täter dort keinen sicheren Rückzugsort, wäre es nicht möglich, ständig Angriffe durchzuführen. Die linke Politik der Stadt Bern hat den Ausbau dieser Festung in den vergangenen Jahrzehnten unterstützt. Diese Ära der Samthandschuhe muss jetzt enden.

Mail: ralph.heiniger@bernerzeitung.ch (Berner Zeitung)

(Erstellt: 23.02.2015, 06:16 Uhr)

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Ralph Heiniger, Redaktor (Bild: Andreas Blatter)

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