Keine After-Hour-Partys in der Altstadt

Aktualisiert am 12.03.2010 2 Kommentare

Die Türen der Berner Beizen in der unteren Altstadt bleiben werktags vor acht Uhr morgens und sonntags vor 10 Uhr geschlossen. Das hat der Regierungsstatthalter verfügt.

Nach dem Ausgang gibt es zu früher Morgenstunde in der unteren Berner Altstadt keinen Kaffee.

Patric Spahni

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Der Regierungsstatthalter von Bern will keine sogenannten After-Hour-Partys in der unteren Altstadt von Bern.Er hat deshalb einem Gastgewerbebetrieb verboten, die Türen werktags vor acht Uhr morgens und sonntags vor 10 Uhr zu öffnen.

Er gewichte das nächtliche Ruhebedürfnis der Bewohnerinnen und Bewohner der unteren Altstadt höher als die Interessen der Betriebe und Nachtschwärmer, schreibt Statthalter Christoph Lerch in einer Mitteilung vom Freitag.

Keine Überzeitbewilligung wegen der Ruhe

Deshalb habe er im Fall der erwähnten Gaststätte einem Antrag der Orts- und Gewerbepolizei der Stadt Bern auf Einschränkung der Öffnungszeiten entsprochen. Der fragliche Betrieb darf auch keine Überzeitbewilligungen für frei wählbare Anlässe mehr beziehen.

Lerch ergänzte auf Anfrage, Ausgangspunkt für das Vorgehen gegen den fraglichen Gastgewerbebetrieb - ein Restaurant mit Bar - seien Kontrollen der Kantons- und der Berner Orts- und Gewerbepolizei gewesen. Diese hätten ergeben, dass der Betrieb die Vorschriften zu den Öffnungszeiten missachtet habe.

Falls die Behörden der Stadt Bern weitere Verstösse gegen die Öffnungszeiten feststellten und ihm erneut Einschränkungen der Öffnungszeiten beantragten, würde er gleich entscheiden, sagte Lerch weiter. Allerdings seien stets die Betroffenen anzuhören.

Der fragliche Betrieb kann gegen den Entscheid des Statthalters noch Beschwerde einreichen. (cho/sda)

Erstellt: 12.03.2010, 15:34 Uhr

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2 Kommentare

oussama el-kurdi

18.03.2010, 23:39 Uhr
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Dieser Entscheid zeigt, dass er den Bedürfnissen der heutigen Jugend nicht gerecht wird. Klar haben auch die Anwohner ein Recht auf Ruhe. Aber das Stossende ist, dass nicht die ganze Nacht die Lokale offen sein können, sondern zwischen 4 und 5 geschlossen sein müssen. Damit werden die Gäste gezwungen, auf der Strasse die Zeit zu überbrücken. Die Altstadt muss leben können. Antworten


David Swoboda

19.03.2010, 00:04 Uhr
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Ich als Bewohner der Altstadt empfinde eher störend, dass die Fenster und Fassaden äusserst schlecht isoliert sind und deshalb viele Bewohner diesen Lärm empfinden. Die Gebäude müssen unbedingt saniert werden, da ebenfalls die Heizkosten horrend und die Kälte im Winter unerträglich sind. Ausserdem sind extrem viele Beizen und Clubs in der Alt- und Innenstadt. Wer in die Altstadt zieht weiss das!! Antworten



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