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Kein zweiter Fall Knut in Bern

Von Aenea Wasmer. Aktualisiert am 23.02.2010

Bärenpark-Direktor Bernd Schildger hat die zusätzlichen Einnahmen noch nicht berechnet, welche die Bärenkinder dem Bärenpark bescheren könnten. Eine Vermarktung wie beim deutschen Eisbären Knut kommt für ihn nicht in Frage.

Die beiden Bärenkinder in ihrer Höhle.

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Bild: zvg

Bärenpark-Direktor Bernd Schildger: Respektvoller Umgang mit den Bären ist am wichtigsten.

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Schildger will den Jungen erst die nötige Ruhe und Entfaltungsmöglichkeit gönnen. «Ich erwarte von den Bernern einen respektvollen Umgang mit ihrem Wappentier. Wenn überhaupt, wird über die Vermarktung der jungen Bären erst später nachgedacht.»

Die Verantwortlichen des Bärenparks hatten bis jetzt keine Möglichkeit, sich eine Vermarktungsstrategie für die zwei Bärenjungen zu überlegen: «Dass die Bärin Björk schwanger war konnte man nicht merken, dafür hätte man Untersuchungen unter Narkose durchführen müssen. Einem Bären sieht man nicht an, ob er schwanger ist oder nicht», so Schildger.

Zusätzliche Einrichtungsgegenstände wie Pflanzen und Büsche für die Bärenjungen werden erst hinzugefügt, wenn die Bärenfamilie erste Ausflüge ins benachbarte Gehege unternimmt. Derzeit haben die Wärter und Landschaftsgärtner noch keinen Zutritt zum Gelände.

Schildger fügt an, «dass später eine zusätzliche Struktur mit speziellen Büschen und Pflanzen auf dem Terrain geschaffen werden soll.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.02.2010, 08:10 Uhr

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