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Katrin Sedlmayer wehrt sich gegen die harsche Kritik

Der offene Brief von CVP, FDP und JFK an die Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer wird als plumper Wahlkampf taxiert.

Andreas Blatter

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Die harsche Kritik von CVP, FDP und JFK Köniz an Gemeinderätin Katrin Sedlmayer bleibt nicht unbeantwortet. Sowohl Sedlmayer wie auch ihre Partei haben zu den Vorwürfen Stellung genommen. Die «neue bürgerliche Mitte» wirft Sedlmayer in einem offenen Brief vor, in der Debatte um die Wabersackerstrasse mit einem weiteren Projektkredit von 50'000 Franken gedroht zu haben, sollte das Parlament das Geschäft zurückweisen (wir berichteten).

«Eine Lösungssuche», schreibt Sedlmayer den Parteien, «ist nicht zum Nulltarif zu haben.» Dies habe sie dem Parlament offen kommuniziert. «Darin sehe ich keine Drohung.» Sedlmayers Partei, die SP, stärkt ihrer Gemeinderätin den Rücken. Die Linke taxiert das Vorgehen von CVP, FDP und JFK als «nicht zimperlich und wenig präzise». Statt das Gespräch zu suchen, würden Tatsachen verdreht und wichtige Fakten unter den Tisch gewischt. «Es scheint, als ob die neue Mitte vielmehr an Polemik als an konstruktiven Lösungen interessiert ist.» Köniz wählt am 29. November Gemeinderat und Parlament neu. (cho/BZ/)

Erstellt: 27.08.2009, 16:58 Uhr


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