Julia Saner hat Ärger im Netz

Wer im Internet Informationen über das Berner Model Julia Saner sucht, landet schnell auf eher dubiosen Linksammlungen.

TeleBärn-Video

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Julia Saner ist genervt. Wer am Computer den Namen des Berner Models und danach .ch oder .com in die Adresszeile des Internetbrowsers tippt, gelangt auf ziemlich merkwürdige Seiten. Sowohl auf juliasaner.ch, auf julia-saner.ch als auch auf juliasaner.com und julia-saner.com heisst es: «Hier finden Sie Informationen zum Thema Julia Saner.» Darunter allerdings findet der geneigte Surfer lediglich gesponserte Links auf «türkische Singlebörsen» oder «verführerisch schöne BHs». Illustriert ist das Ganze mit Bildern leichtbekleideter Frauen.

«Ich bin erschrocken»

Informationen über die 17-Jährige, die im letzten Jahr das Weltfinale des renommierten «Elite Model Look» in China gewonnen hat, gibt es unter den Webadressen mit ihrem Namen aber definitiv nicht. Darüber sei sie ziemlich «erschrocken», sagte Julia Saner gestern Abend gegenüber dem Fernsehsender TeleBärn.

Reserviert hat die Webadressen Jorgo Ananiadis. Der Ostermundiger tat dies kurz nach dem grossen Sieg von Julia Saner in China – er witterte offenbar ein Geschäft, wollte die Adressen später teuer verkaufen. Gegenüber TeleBärn gab sich Ananiadis überrascht, dass Julia Saner die Adressen nicht bereits früher selbst reserviert hat. «Sie weiss ja schon lange, wie sie heisst», sagte er lapidar. «Im Moment laufen die Seiten über mich, darauf wird Werbung gemacht. Über alles andere können wir reden.»

«Man muss vorsichtig sein»

In einem allfälligen Rechtsstreit um die Rechte an den Internetadressen dürfte Ananiadis auf Grund des Namensrechtes aber schlechte Karten haben, wie Anwalt Eugen Marbach bei TeleBärn sagte.

Trotzdem will Julia Saner vorläufig nicht um die Adressen kämpfen. Aus der Geschichte habe sie aber ein weiteres Mal gelernt, wie vorsichtig man im Internet sein müsse, sagte das Nachwuchsmodel. (fs/BZ/)

Erstellt: 20.01.2010, 09:19 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.


Region

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Region

Partner

Umfrage

Braucht es wegen Facebook, Google und Co. einen besseren Datenschutz?




AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Leiter Facility Management Convidis AG, Kanton Zürich

Verkaufsleiter / Salesprofi als VERANTWORTLICHER SALES & MARKETING Freestar - People AG, Kanton Zürich

Konstruktionsingenieur (w/m) Freestar - People AG, Kanton Zürich

BZ-Talk Vorschau

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Frühlingsdeko
homegate Lassen Sie jetzt schon den Frühling ins Haus. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet der Berner Zeitung. Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

Lokale Suche

Marktplatz

AKTUELLE JOBS

Marktplatz

Bei Anruf Bern

Muss der Religionsunterricht ausgebaut werden?

Ja

 
29.8%

Nein

 
70.2%

Giraffen zieren die Stadt Bern. Sollen die Graffiti bleiben?

Ja

 
28.9%

Nein

 
71.1%