Jugendliches «Eintrinken» bereitet den Behörden Sorge
Aktualisiert am 27.06.2011 4 Kommentare
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Der Jahresbericht Sucht 2010/2011 gibt Auskunft über die Entwicklungen im Suchtbereich in der Stadt Bern vom 1. April 2010 bis zum 31. März 2011. Er stützt sich auf Informationen verschiedener städtischer Stellen, auf Informationen von Suchthilfe-Institutionen, der Kantonspolizei sowie auf nationale Studien. Die Situation in der Stadt Bern bleibt weitgehend gleich, wie es in einer Mitteilung der Stadt Bern vom Montag heisst.
Anzahl der Süchtigen im öffentlichen Raum stabil
Die Anzahl Suchtkranker, die sich regelmässig im öffentlichen Raum aufhalten, ist seit einiger Zeit konstant und hat sich laut Kantonspolizei bei 30 bis 50 Personen eingependelt. Aus Sicht der Kantonspolizei war die Situation rund um die Reithalle und im Umfeld des Bahnhofs in der Berichtsperiode gut. Trotzdem gab es vermehrt Reklamationen, sowohl Pinto als auch die Kantonspolizei waren deshalb regelmässig präsent.
Sorgen wegen übermässigen Alkoholkonsums
Sorgen bereitet der Stadt weiterhin der übermässige Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die vorab am Wochenende im Ausgang trinken. Vorhandene Daten und Fakten zeigen zwar, dass die meisten ihren Alkoholkonsum im Griff haben.
Dennoch besteht in diesem Bereich Handlungsbedarf, auch weil grössere Ansammlungen von Jugendlichen bei anderen Menschen oft Unsicherheit auslösen. Das übermässige Trinken ist auch bei Erwachsenen ein Problem. Die Einsätze der Sanitätspolizei wegen Alkoholvergiftungen bei Erwachsenen nahmen 2010 wieder zu.
Gleichbleibend hoch war die Nachfrage nach Angeboten für Süchtige. So war zum Beispiel die Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenabhängige (K+A) an der Hodlerstrasse gut ausgelastet, aber nur selten überlastet. Auch die meisten Suchthilfeeinrichtungen waren gut bis sehr gut ausgelastet. Im Bereich Prävention hat die Nachfrage nach Beratung und Schulung weiter zugenommen.
Neue Fachstelle ab Herbst 2011
Im November 2009 wurde von Kanton und Stadt Bern das Projekt Case Management in der Arbeit mit abhängigen Menschen gestartet. Damit soll künftig ein Instrument zur Verfügung stehen, das ein koordiniertes Vorgehen im Einzelfall ermöglicht, und zudem hilft die Suchthilfe als Ganzes bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
In der Stadt Bern nimmt die Fachstelle Case Management voraussichtlich im Herbst 2011 ihre Arbeit auf. (jzu)
Erstellt: 27.06.2011, 11:09 Uhr
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4 Kommentare
in den usa ist trinken erst ab 21 erlaubt, wird in bars, verkaufslokalen auch extrem strikt kontrolliert. hier wissen wir von testkäufen, dass es leger gehandhabt wird!!! blebit ja nicht nur bei alk, wird dazu noch gekifft oder gekokst, deshalb steigt beschaffungs kriminalität und sinnlose gewaltorgien, stoppt endlich dieses treiben. Antworten
Da wird wieder etwas runter gespielt. Wer offene Augen hat, merkt, dass immer mehr und immer häufiger getrunken wird. Vom Bier sind viele Bereits bei Hochprozentigem angelangt. Wenn man in Parks oder an der Aare lang spaziert, der merkt rasch wie viel getrunken wird. Die Polizei kann dies sicher auch bestätigen, wie oft müssen sie ausrücken wegen Alkohol. Antworten
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