Italo-Glace aus der Länggasse
Von Annina Hasler. Aktualisiert am 27.07.2010 1 Kommentar
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Gesuch hängig
Im Gebäude der ehemaligen Sattlerei an der Mittelstrasse 15A möchte das Gelateria-Team gemeinsam mit anderen eine Caffè Bar eröffnen und die Gelateria erweitern. Das Baugesuch ist noch hängig. Die Einsprachefrist ist Anfang Juni abgelaufen. Einsprachen sind, laut Hansmartin Amrein, keine eingegangen.
Wenn die drei Brüder David, Michael und Hansmartin Amrein in den Ferien in der Toskana vor der Vitrine einer Gelateria standen, wussten die drei Buben: «Das muss der Himmel sein.»
Seither sind mehr als 20 Jahre vergangen, und nun bringen die drei Brüder den italienischen Himmel nach Bern. Mitte August wollen sie gemeinsam mit Hansmartin Amreins Freundin Susanna Moor an der Mittelstrasse im Länggassquartier die Gelateria di Berna eröffnen. Seit März ist das Gebäude hinter der ehemaligen Sattlerei eine Baustelle. «Wir machen praktisch den ganzen Umbau alleine», erzählt Hansmartin Amrein. Wo jetzt noch Farbtöpfe stehen, sollen in wenigen Wochen 30 verschiedene Glacesorten verkauft werden. Hinter einer Glasscheibe werden die Gelati hergestellt, und die Glaceliebhaber können dabei zusehen.
Ein Kindheitstraum
«Den Traum von einer eigenen Gelateria hatten wir schon in unserer Kindheit», erzählt Hansmartin Amrein. Als der Antiquitätenhändler im April aus der ehemaligen Sattlerei auszog, packten die Berner die Gelegenheit beim Schopf. Seit einem halben Jahr produzieren sie in einer alten Käserei bereits die unterschiedlichsten Glacesorten und liefern an Gastronomiebetriebe. Der jüngere Bruder Michael (27) wird die Gelateria di Berna führen. Er arbeitete im italienischen Verona in einer Gelateria. Dieser traditionsreiche Betrieb vertraute den Schweizern seine Rezepte an. Nach diesen werden die Glacen in Bern hergestellt.
«Die Herstellung der Gelati basiert in Italien auf jahrhundertealten Traditionen. Die Ingredienzen werden als Familiengeheimnisse gewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben», so Amrein.
Viele Eigenkreationen
Die drei Brüder und Susanna Moor stellen neben den Klassikern wie Fior di Latte oder Amarena aber auch zahlreiche Eigenkreationen her, so zum Beispiel ein Mandarin-Safran-Sorbet. Zutaten wie Früchte, Milch, Rahm und Joghurt beziehen sie, wenn immer möglich, von lokalen Biobauern. (Berner Zeitung)
Erstellt: 27.07.2010, 08:41 Uhr
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1 Kommentar
Die idee und Umsetzung einer Gelateria in der Länggasse finde ich super umso mehr auch dass es ein junger Familienbetrieb sein wird mit viel Herzblut dahinter. ich freue mich schon jetzt auf die grosse Auswahl an feinen Gelati und werde wohl öfters an der Mittelstrasse zu Besuch sein. Dem Team der Gelateria di Berna wünsche ich von Herzen viel Erfolg. Antworten
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