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Internetprotest gegen den Tierpark Dählhölzli

Von Markus Ehinger. Aktualisiert am 14.04.2014 18 Kommentare

Das Bärendrama im Tierpark Dählhölzli scheint die ganze Welt zu beschäftigen. Bereits über 55'000 Leute haben eine Onlinepetition «unterschrieben».

1/13 Zoodirektor Bernd Schildger (links) rechtfertigte den Aufzuchtsversuch.
Bild: Susanne Keller

   

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Auf der Internetplattform «care2.com» werden Unterschriften «gegen» den Tierpark gesammelt. (Bild: Screenshot)

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Ob aus Deutschland, Japan, Brasilien oder England: Menschen aus der ganzen Welt bedauern den Tod der Bärenbabys 3 und 4 im Tierpark Dählhölzli. Die Initiantin einer Onlinepetition ruft zum Boykott des Tierparks auf. «Geht nicht in den Zoo! Stoppt jetzt das Töten!», schreibt sie in Englisch auf der Internetplattform «care2.com».

Ihre Petition ist die «Topstory» und wurde bereits von rund 63'000 Leuten (Stand Montagmorgen) «unterschrieben». Sie ruft die Teilnehmer auf, sich beim Tierpark via Facebook und E-Mail zu beschweren. «Sagt dem Tierpark Dählhölzli, wie wütend ihr seid, dass die Verantwortlichen die Bärchen getötet haben.»

«Das Wohl der Bären steht im Vordergrund»

Tatsächlich gibt es auf Facebook zahlreiche Kommentare gegen das Dählhölzli. Etliche Leute rufen zum Boykott auf. Mindestens Bärchen 4 hätte gerettet werden sollen, meint eine Frau. Eine andere schlägt dafür versöhnlichere Töne an: «Das Dählhölzli ist der mit Abstand tierfreundlichste und tiergerechteste Zoo, den ich je besucht habe.»

Tierparkdirektor Bernd Schildger sagte Anfang April im Interview mit dieser Zeitung, dass die Kommentare auf Onlineforen «auf unserer Prioritätenliste definitiv am Schluss stehen». Der Tierpark habe sich primär um das Wohl der Bären gesorgt, als er sich entschieden habe, das Bärenmännchen nicht zu separieren. Das Wohl der Menschen, also der Besucher, sei an zweiter Stelle gestanden. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.04.2014, 06:08 Uhr

18

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18 Kommentare

Christoph Stadelmann

14.04.2014, 08:27 Uhr
Melden 109 Empfehlung 36

Kalbfleisch kommt auch von herzigen jungen Tiere, wekche getoetet werden, Beim Grillieren mit ein paar Bierchen intus, stoerts niemanden. Antworten


Marco Buergi

14.04.2014, 08:30 Uhr
Melden 71 Empfehlung 36

Die ganze Sache nimmt etwas groteske Züge an.Was für ein Geschrei für zwei tote Bären! Sind das die einzigen Probleme die wir auf dieser Welt haben!! Antworten



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