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In Berns Altstadt sind die Mietpreise am höchsten

Von Sandra Rutschi. Aktualisiert am 08.01.2013 15 Kommentare

Am günstigsten wohnt man in Bümpliz, am teuersten in der Altstadt. Im Kirchenfeld sind die Wohnungen zum Teil massiv teurer im Angebot als im Bestand.

1/8 Innere Stadt
Hier bezahlt man für eine 4-Zimmer-Wohnung im Schnitt 1923 Franken.
Bild: Andreas Blatter

   

Nicht nur die Bestandes- und Angebotsmieten für Wohnungen in der Stadt Bern klaffen auseinander. Die Tabelle der Mietpreise verdeutlicht zudem den Preisunterschied für Mietwohnungen in den unterschiedlichen Stadtteilen. So wird etwa deutlich, dass im Stadtteil VI Bümpliz-Oberbottigen wie erwartet die günstigsten Wohnungen zu mieten sind. Einzig bei den Bestandesmieten der Einzimmerwohnungen zeigt sich, dass diese im Breitenrain-Lorraine-Quartier, in Kirchenfeld-Schosshalde und in Mattenhof-Weissenbühl noch günstiger sind. Dabei geht es aber nur um wenige Franken.

Die mit Abstand teuersten Wohnungen befinden sich in der Innenstadt. Eine Fünfzimmerwohnung kostet hier fast 1200 Franken mehr im Monat als in Bümpliz-Oberbottigen. Für diesen Preis könnte jemand schon eine Zweizimmerwohnung im Breitenrain oder im Kirchenfeld mieten – oder er lebt für diesen Preis in einer durchschnittlichen Dreizimmerwohnung in diesen beiden Quartieren.

Teurer im Kirchenfeld

In einem ähnlichen Preissegment mit Schwankungen je nach Grösse der Wohnung befinden sich die Quartiere Länggasse-Felsenau, Mattenhof-Weissenbühl, Kirchenfeld-Schosshalde und Breitenrain-Lorraine. Unter diesen schlägt das Kirchenfeld zumindest bei den Angebotsmieten überall oben aus. Bei den Bestandesmieten indes übernehmen Länggasse-Felsenau und Mattenhof-Weissenbühl ab und zu die Spitze. Das könnte dahingehend gedeutet werden, dass Wohnungen im Kirchenfeld in den letzten Jahren generell teurer geworden sind. Oder dass die Mieter, die im Kirchenfeld eine relativ günstige Wohnung haben, diese kaum mehr aufgeben.

Die Innenstadt ist nebst dem teuersten auch das Quartier, in dem die Angebots- und Bestandesmieten am meisten auseinanderklaffen. Eine Einzimmerwohnung auf dem Markt kostet fast 200 Franken mehr als die durchschnittliche bewohnte Einzimmerwohnung. Bei einer Dreizimmerwohnung beträgt der Unterschied mehr als 500 Franken, bei fünf Zimmern fast 1100 Franken. In Bümpliz-Oberbottigen liegen Angebots- und Bestandesmieten generell am nächsten beieinander. Bei einer Einzimmerwohnung beträgt der Unterschied nur gerade 7 Franken. Bei einer Dreizimmerwohnung sind es 150, bei fünf Zimmern 200 Franken.

Grosse Unterschiede

Grosse Unterschiede zwischen den beiden Mietpreisarten lassen sich zum Teil in den Mittelklassequartieren ablesen. Eine Zweizimmerwohnung in Breitenrain-Lorraine kostet fast 300 Franken mehr im Angebot als im Bestand, was schon fast dem Unterschied in der Altstadt entspricht. Bei den Unterschieden von Drei- und Vierzimmerwohnungen schwingt wiederum Kirchenfeld-Schosshalde obenaus. Eine Dreizimmerwohnung ist hier fast 400 Franken teurer im Angebot als im Bestand, eine Vierzimmerwohnung fast 500. Einzig bei den Fünfzimmerwohnungen folgt bei dieser Kluft direkt nach der Altstadt die Länggasse-Felsenau. Wer hier eine solche Wohnung sucht, muss rund 730 Franken mehr hinblättern als jemand, der in einer solchen wohnt. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.01.2013, 08:18 Uhr

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15 Kommentare

Marianne Falk

08.01.2013, 09:29 Uhr
Melden 26 Empfehlung 10

Einfache Erklärung: Einwanderer aus der EU suchen Wohnung über Online-Portale. Sie schliessen den Mietvertrag ab, bevor sie in die Schweiz umziehen. Sie zahlen einfach, was gefordert wird. Einwanderer aus Deutschland überschäzen ihren Lohn. Sie sind gewohnt mit Netto-Löhnen zu rechnen und haben das Augenmass nicht für Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien. Sie übernehmen sich bei der Miete! Antworten


walter bossert

08.01.2013, 07:30 Uhr
Melden 25 Empfehlung 12

Gemeinnütziger Wohnungsbau ist nichts anderes als Wohnungsbau mit Steuergeldern. Würde damit nur den ärmsten geholfen, wäre das noch akzeptabel,aber mit dieser Methode bekämpft man nicht die Ursache sondern die Symtome und hilft noch mit die hohen Mieten zu halten und zu rechtfertigen. Zu dem ist auch dies eine Umverteilung von unten nach oben.Die Ursache ist die Einwanderung Antworten



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