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Immer mehr jugendliche Rauschtrinker
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Gemäss einer noch unveröffentlichten Studie des Notfallzentrums am Inselspital Bern ist die Anzahl von Alkoholvergiftungen bei den Notfallpatienten von 1,4 Prozent im Jahr 2000 auf 3,3 Prozent im Jahr 2007 angewachsen. Bei den 16- bis 25jährigen stieg dieser Prozentsatz sogar von 2,6 auf 6,5 Prozent, wie das Inselspital in einer Mitteilung schreibt. Durch die signifikante Zunahme der Fälle wird auch die Infrastruktur stark in Anspruch genommen. «Diese Patienten belasten die Ressourcen des Notfalldienstes sehr», erklärt Monika Haberkern, CO-Leiterin der medizinischen Notfallstation, gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz.
Durchschnitt: über 2 Promille
Insgesamt behandelte der Notfaldienst des Universitätsspitals Bern in diesen acht Jahren 1763 Patienten mit Alkoholvergiftung, 341 davon waren «Wiederholungstäter». Die durchschnittliche Promillezahl des Blutalkoholgehalts betrug 2,25 bei den Erwachsenen und 1,67 Promille bei den Jugendlichen. Noch immer sind die Betroffenen mehrheitlich Männer.
Gras und «Coke» zum Alkohol
23 % der Jugendlichen hatten neben Alkohol auch andere Drogen konsumiert, vor allem Cannabis und Kokain. Typische Partydrogen wie Ecstasy wurden dagegen nur in 2,4 % der untersuchten Fälle nachgewiesen. (zes/pd/)
Erstellt: 14.03.2010, 11:44 Uhr
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