Im März beginnt Sanierung Felsenauviadukt - das heisst Staus
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Vor allem in den abendlichen Stosszeiten sei auf den Autobahnen A1 und A12 bei Bern in Richtung Zürich mit stockendem oder stehendem Verkehr zu rechnen, sagte David Wetter vom Bundesamt für Verkehr (ASTRA) am Freitag vor den Medien in Bern. Für rund 1000 Fahrzeuge pro Stunde werde es in dieser Zeit zu wenig Platz haben.
Das ASTRA wird aber in den beiden Jahren keine Umfahrungen empfehlen. Die Strassen in der Stadt und der Region Bern seien bereits am Limit, sagte Wetter, Leiter der ASTRA-Filiale Thun. Trotz Staus bleibe das Befahren der Autobahn die schnellste Art, die Stadt Bern zu umfahren.
Ampeln bei Autobahneinfahrten
Dennoch rechnet die Stadt Bern auf ihren Strassen mit Mehrverkehr. Zusammen mit dem ASTRA trifft sie flankierende Massnahmen. Dazu gehört, dass bei den Autobahnanschlüssen Bern- Neufeld und Bern-Forsthaus Lichtsignalanlagen installiert werden, die den Verkehr Richtung Autobahn dosieren. Dort kann also eine Ampel auch mal auf Rot stehen.
Zu den flankierenden Massnahmen gehört auch eine Medienkampagne. Mit ihr wollen die Behörden die Bevölkerung des Kantons und der Region Bern zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr bewegen. Das ASTRA hat eine spezielle Internetseite eingerichtet.
Die Stadt Bern will zudem an wichtigen Kreuzungen die Lichtsignalanlagen anpassen und da und dort Fahrstreifen anpassen. Mit den Anpassungen der Fahrspuren geht es auch darum, den öffentlichen Verkehr zu bevorzugen.
Auch in der Region Bern sind verschiedene Massnahmen vorgesehen. So werden etwa in Uettligen bei Wohlen und in Ortschwaben Kreuzungen angepasst. Und die Halenstrasse zwischen Bern und Bremgarten bleibt für die Postautos befahrbar. Sie sollte eigentlich als Folge des neuen Neufeldtunnels total gesperrt werden.
400 Millionen werden verbaut
Mit der sogenannten Stadttangente Bern meint das ASTRA die A1 zwischen Bern-Brünnen und dem Punkt nach der Verzweigung Wankdorf sowie die A12 kurz vor deren Einmündung in die A1 bei Weyermannshaus und die A6 beim Anschluss Wankdorf. Bis zu 100'000 Fahrzeuge befahren diese Abschnitte pro Tag.
Derzeit laufen bereits Arbeiten, etwa beim Wankdorfdreieck. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 400 Millionen Franken.
Im Jahr 2006 entschieden ASTRA und Kanton Bern, «vorerst» den Felsenauviadukt nicht zu verbreitern. Der Bund hatte zuvor mit Hinweis auf die beschränkte Kapazität auf eine Verbreiterung gedrängt. (rue/sda)
Erstellt: 23.10.2009, 12:36 Uhr
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