Gymeler lancieren neuartige Schutzhülle fürs iPhone
Von Perrine Bischof. Aktualisiert am 27.01.2012 17 Kommentare
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YES (Young Enterprise Switzerland)
Young Enterprise Switzerland ist eine Non-Profit Organisation und entwickelt und betreut praxisorientierte Wirtschaftsbildungsprogramme für Schüler mit dem Ziel, die Wirtschaft mit der Schule zu vernetzen.
Schülerinnen und Schüler setzen ihr theoretisches Wissen des Wirtschaftsunterrichts im Rahmen des Company Programmes durch die Gründung einer realen Unternehmung in die Praxis um.
Die Miniunternehmung wird während einem Schuljahr geführt. Ein Produkt wird entwickelt, produziert und anschliessend vermarktet. Ein Auftritt an einer regionalen Handelsmesse (z.B muba oder Shoppyland) ist obligatorisch, alle Miniunternehmungen nehmen zudem an einem Wettbewerb teil und versuchen sich für den Nationalen Wettbewerb zu qualifizieren.
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Das Miniunternehmen Eikorn wurde unter der Leitung von YES (Young Enterprises Switzerland) Ende September 2011 gegründet. Eikorn besteht aus sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kirchenfeld. Sie sind 16 bis 17 Jahre alt und haben Wirtschaft und Recht als Schwerpunktfach gewählt.
Die Inspiration für die Hülle waren iPhone-Besitzer, die zusätzlich zu ihrem platzraubenden Mobiltelefon ein Portemonnaie mit sich tragen müssen. Die Kombination aus Handy und Portemonnaie ermöglicht, die wichtigsten Kredit- und Bonuskarten an einem Ort dabei zu haben. «Zum Beispiel ist es praktisch um schnell in der Stadt Mittag zu essen oder beim Skifahren», sagte Laura Alper, zuständig für die Administration bei Eikorn.
Die neuen Hüllen sind nur für das iPhone 4 konzipiert. Hüllen für andere Smartphones waren im Gespräch, doch es fehlt dem Miniunternehmen momentan an Geld.
iPhone und Besitzer geschützt
Zusätzlich zur Portemonnaie-Funktion sollte die Hülle auch den Benutzer und das Gerät vor Strahlen schützen. Ein spezieller Kleber absorbiert die Telefonstrahlen, die als gesundheitsschädigend gelten.
Die Hüllen werden von der Pfäffli AG in der Nähe von Olten produziert. «Wir hatten das Glück, dass wir die gleiche Grösse der Hüllen von Freitag kostenlos übernehmen konnten», so Laura Alper weiter.
Als Startkapital erhielte das Miniunternehmen von YES 2000 Franken. Doch am Ende des Projekts muss dieser Betrag wieder zurück bezahlt werden. Bis jetzt hat Eikorn schon 40 von 100 produzierten iPhone-Hüllen verkauft und somit das Startkapital abbezahlt. Für die Handelsmesse am 17 Februar im Wankdorfzenter werden noch zusätzlich 70 Hüllen produziert, sagte Laura Lauper.
BEKB und Swisscom als Investoren
Als «Investoren» hat das Miniunternehmen die Berner Kantonalbank und die Swisscom. Die BEKB gab Ihnen 400 Franken. Das sei der höchste Betrag, den die Bank an Miniunternehmen vergibt, teilte Laura Lauber mit. Swisscom gab 500 Franken.
Die Hülle ist nur in braun und schwarz erhältlich und kostet 65 Franken. Wenn die Nachfrage da sei, werde das Miniunternehmen auch noch andere Farben der Hülle produzieren. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.01.2012, 08:40 Uhr
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17 Kommentare
Ich habe mir ein eigenes Iphone Etui aus einem alten, wasserfesten Molton genäht damit das Iphone auch von Wasserspritzern geschützt ist. Damit ich auch nicht immer noch das Portemonnaie mittragen muss hat es in meiner selbstgestalteten Iphonehülle auch noch ein Geheimfach um eine Credit Card und Bargeld zu verstauen. Antworten
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