Gurten: Mit Massive Attack in eine andere Sphäre

Hitze, Regen und elektronischer Sound prägen den dritten Tag des 31. Gurtenfestivals. Neben der Musik rückten mit YB, einem Skatepark und durchtrainierten Jungs sportliche Aktivitäten ins Zentrum.

  • 22.30 Uhr  

    Der Liveticker vom Samstag ist beendet. Bernerzeitung.ch berichtet ab Sonntagmittag wieder live vom Gurtenfestival.

  • 21.45 Uhr  

    Massive Attack versetzen den Gurten in eine andere Sphäre. Mit ihrem Trip-Hop-Sound und einer mitreissenden Lichtshow läutet die Band die letzte lange Gurtennacht ein.

  • YB-Fieber  

    Zahlreiche Fans verliessen das Konzertareal, um nebenan sich den Match der Berner Young Boys anzusehen. Die Partie endete mit einem 2:2, nach einem spektakulären Eigentor von Gajic.

  • 20.30 Uhr  

    «Mehr Lebenserfahrung als die ersten zehn Reihen des Publikums» und «Jack Daniel's zum Frühstück»: So wird Seasick Steve in der Zeltbühne angekündigt. Und der 73-Jährige hat sichtlich Spass bei seiner Arbeit.

  • Gurtenbahn streikte erneut  

    Die Gurtenbahn streikte kurz vor 20 Uhr erneut für einige Minuten. Einige Festivalbesucher mussten deswegen den Fussweg auf sich nehmen. Die Bahn fährt wieder, die Wartezeit beträgt aufgrund grossen Andrangs ca. 45 Minuten.

  • L-YB-e  

    Die Liebe für die Young Boys ist auch am Gurtenfestival zu spüren. Viele Fans sind in Fan-Montur angereist und fiebern im Pavillon mit. Hier gehts zum Live-Ticker.

  • Meet up  

    Am Samstag fand im Rahmen des Gurtenfestivals zum fünften Mal das Meet up von Social Media Benutzern aus der Region Bern statt.

  • 19.15 Uhr  

    Franz Ferdinand stimmen das Publikum auf einen temperamentvollen Abend ein. Die Schotten reissen mit ihrem rockigen Disco-Sound das Publikum mit.

  • Seasick Steve und sein Bezug zu Bern  

    Der Blueser hat bereits von einem Erlebnis in Bern zu berichten. Im Jahr 1973 sei er in Paris gewesen. Dort habe ihm jemand gesagt, dass er nach Bern zur Amerikanischen Botschaft reisen und eine persönliche Krise simulieren müsse, wenn er gratis nach Hause fliegen wolle. Das habe er getan. Bei der Amerikanischen Botschaft hingegen habe man ihn kurzerhand rausgeworfen. Deshalb machte Seasisck Steve beim Zytglogge Musik, um sein Rückflug-Ticket finanzieren zu können. Ein junges Paar entdeckte ihn, gewährte im Unterkunft und organisierte für ihn ein Konzert in einem Jugendzentrum. Als Gage gab es 750 Dollar. Mit dem Geld konnte er wieder nach Hause fliegen. Nun, über 40 Jahre später kehrt er wieder nach Bern zurück. Er liess es sich nicht nehmen, vor seinem Konzert den Zytglogge zu besuchen.

  • 18.20 Uhr  

    Seasick Steve gibt wegen grosser Nachfrage eine Medienkonferenz. Der 73-Jährige sagt, dass er sich bereits unters Publikum gemischt hat. Um 20.30 Uhr spielt er auf der Hauptbühne.

  • 18 Uhr  

    Auf dem Gurten hat Regen eingesetzt. Eine willkommene Abkühlung. Die Besucher sind bereits bestens ausgerüstet: Die Sonnenschirme werden zu Regenschirmen umfunktioniert.

  • Make Plain  

    Make Plain aus dem Tessin runden am Samstagnachmittag die dreitägigen Entdeckungstour ab. Und bilden gleichzeitig deren Höhepunkt: Die drei jungen Männer, die zwischen einer weit grösseren Anzahl von Instrumenten auf der Bühne sitzen, strotzen vor Spielfreude und Authentizität. Sie hätten mit ihrem Country-Folk-Blues-Mix ein weit grösseres Publikum verdient. sda

  • Root Sixty-Nine  

    Dass sich die Nachmittagsbands ihren Applaus besonders hart verdienen müssen, zeigt ein Blick in die immer etwas stiefmütterlich behandelte Bamboo Bar. Dort rockt am späteren Nachmittag vor kleinem Publikum und bei drückender Zelthitze die Zürcher Boogie-Blues-Band Root Sixty-Nine die Bühne.

    In Anzug und Fliege, mit Saxophon, Orgel, gehöriger Inbrunst und der beeindruckenden Darbietung eines charismatischen Frontmannes bringen die Musiker so manchen trotz Hitze zum Tanzen. Das Ambiente aber noch immer mutet eher nach Jazz-Club denn nach Party-Festival an - und ist gerade deswegen ein spezieller Gurten-Leckerbissen. sda

  • The Gardener and The Tree  

    Mit The Gardener and The Tree, die am Freitag auf der Walndbühne gespielt haben, ist eine Schweizer Band im Anmarsch, die dank einem herausragenden Sänger, starken Arrangements und schönen Texten sowohl ab Konserve wie auch live für Gänsehaut sorgen kann.

    Nicht umsonst sind die sechs Schaffhauser zum «SRF 3 Best Talent des Monats Juni gewählt worden und mit ihrer EP «Revolution sogleich auf Platz 35 in die offizielle Schweizer Hitparade eingestiegen.

    Einziger Kritikpunkt: Obwohl sie gerade für ihren Sound so geliebt werden, ist es auf die Dauer irritierend und etwas langweilig, dass sich die Band so offensichtlich an ihren Idolen Arcade Fire oder Mumford & Sons orientiert. Entsprechend bleibt The Gardener and The Tree neben viel Erfolg auch eine noch persönlichere Note zu wünschen. sda

  • Zusammenfassung  

    Erneut haben am diesjährigen Gurtenfestival die grossen Acts zu reden gegeben. Und wieder wurde das Lineup als einfallslos, irrelevant und aufgekocht kritisiert. Wenn das kein Grund ist, die unbekannteren Schweizer Bands auf den Nebenbühnen ins Zentrum zu stellen. So etwa das Berner Hip-Hop-Trio Iwan Petrowitsch oder die Schaffhauser Schaffhausener Indie-Folk-Band The Gardener and The Tree. sda

  • Skatepark Gurten  

    Eine ungewöhnliche Sportart gibt es in der Sleeping Zone auszuprobieren: Beim «Vew-Do» balanciert man auf einem Brett, ähnlich wie Skaten, Snowboarden oder Surfen, nur eben an Ort und Stelle.

  • Muskeljungs posieren fürs Foto  

    Diese Jungs haben guten Grund, ihre gestrählten Körper zur Schau zu stellen. Hier sehen Sie wie für manche Besucher das Gelände zum Laufsteg wird.

  • 16.10 Uhr  

    Der charmante Westschweizer Sänger Bastian Baker wird vor allem von den jungen, weiblichen Fans bejubelt. Er spielt gerade auf der Hauptbühne und wenn er nicht singt, plaudert er mit dem Publikum.

  • Jeans for Jesus im Interview  

    Letzten Sommer landeten sie mit «Estavayeah» einen Sommerhit: Heute geben Jeans for Jesus ihr Gurten-Debüt. Die vier Berner Jungs über iPad-Pannen auf der Bühne, Chili züchten und warum sie vor lauter Nervosität das Interview nicht auf dem Gurten geben konnten.

  • Pyros im Publikum  

    Die Veranstalter haben Stellung genommen zu den Pyro-Fackeln, die während des Konzertes von The Prodigy inmitten der Menschenmenge gezündet wurden. Es sei wohl unmöglich, die Täter zu identifizieren.

  • 14.30 Uhr  

    Auf der Waldbühne unterhalten Make Plain die wenigen Besucher, die es bis dorthin geschafft haben. Make Plain setzten sich beim Waldbühne-Contest durch.

  • 13.30 Uhr  

    Eine Wohltat für die Seele: Die Belgierin Selah Sue ist keine Unbekannte mehr. Doch hier auf dem Gurten überrascht sie das Publikum mit einem fabelhaften Konzert. Mit ihrer Power-Stimme bleibt sie sicher als ein Highlight des diesjährigen Gurtenfestivals in Erinnerung.

  • Sport auf dem Gurten  

    Wenn die sommerlichen Temperaturen nicht reichen, um den Restalkohol auszuschwitzen, bietet sich in der Sleeping Zone immer noch die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen. Tischtennis, Volleyball oder balancieren auf einem Board – ein Sport, der sich Vew-Do nennt – die Angebote werden nachmittags rege genutzt.

  • 12.45 Uhr  

    Um 13 Uhr geht es auf der Hauptbühne mit Selah Sue los.

  • Essangebot  

    Pommes und Bretzel? Pustekuchen! An einem guten Festival ist das Essangebot ebenso breit wie die musikalische Palette...

  • Rückblick  

    Der Freitag brachte viel nackte Haut und eingängigen Pop. Ein Highlight des Freitags war auch der Blues-Rapper Everlast. Ein erfolgreiches Heimspiel feierten Stiller Has und The Kooks verrieten ihre Backstage-Sonderwünsche.

  • 12.10 Uhr  

    Am Donnerstag wurden während des Konzerts von Prodigy Pyros gezündet. Ob dies für die entsprechenden Fans ein Nachspiel haben wird, erfahren Sie am frühen Nachmittag hier.

  • 12 Uhr  

    Noch ist es ruhig auf dem Berner Hausberg. Die Besucher verstecken sich noch hinter ihren Sonnenschirmen, Mützen und Sonnenbrillen. Im Moment sind Kaffee, Gipfeli und Rösti mit Speck sehr beliebte Nahrunsmittel.

  • Das Programm  

  • 11.45 Uhr  

    Guten Morgen lieber Gurten

    Der dritte Festivaltag ist eröffnet. Bernerzeitung.ch berichtet ab sofort wieder live vom Gurtenfestival.

(Berner Zeitung)

(Erstellt: 19.07.2014, 22:35 Uhr)

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