Gemeinderat will autofreien Bahnhofplatz
Aktualisiert am 08.05.2009 6 Kommentare
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Fahrverbot erhält weiter Schub
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Die mit gut 7000 Unterschriften eingereichte Volksinitiative verlangt, dass der Bahnhofplatz künftig nur noch für den öffentlichen Verkehr, den Fuss- und Veloverkehr, für Taxis und Notfallfahrzeuge sowie für lokale Anlieferungen offen bleibt. Der motorisierte Durchgangsverkehr müsste dagegen auf eine andere Route verlagert werden.
Der Gemeinderat unterstützt das Anliegen und beantragt dem Stadtrat (Parlament) dessen Annahme, wie er am Donnerstag mitteilte. Entscheidend für die Umsetzung sei allerdings, «welches Umleitungsregime eingeführt und wie die Infrastruktur angepasst werden soll».
Auf jeden Fall vors Volk
Gemäss Gemeindegesetz müsste diese Initiative, sofern der Stadtrat Ja sagt, nicht zwingend vors Volk. Die Exekutive weist jedoch darauf hin, dass die aktuelle, 2008 in Betrieb genommene Verkehrsführung von den Stimmberechtigten erst vor vier Jahren gutgeheissen wurde.
Eine Änderung des Verkehrsregimes nach so kurzer Zeit erfordere zwingend die Legitimation durch eine Volksentscheid, weshalb das Begehren auch bei einem Ja des Stadtrats den Stimmberechtigten zu unterbreiten sei. Als Termin nennt der Gemeinderat den 27. September 2009. Bei einem Ja will er einen Planungskredit von 900'000 Franken beantragen. (ase/sda)
Erstellt: 08.05.2009, 09:42 Uhr
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6 Kommentare
Spinnen die ? Planungskredit von 900'000.- die Stadt wirft das Geld zum Fenster raus. Kaum fertig wird schon wieder gezwängt. Der Platz hätte schon vor 2008 vom Verkehr entlastet werden sollen. Die Stadt soll das Geld verwenden um Sicherheit bei der Police einzukaufen. Kauft Polizisten welche zu Fuss durch die Stadt laufen. Antworten
Solange es keine vernünftige Alternativroute gibt, ist der Bahnhofplatz für den motorisierten Verkehr offen zu halten. Der Verkehr kann nicht nur über die Autobahn geführt werden. Insbesondere möchte ich mal die Ökobilanz sehen, wenn statt der kürzeren und der direkteren Wege unsinnige Umwege gefahren werden müssen, wenn man von der einen Seite der Stadt zur anderen Seite gelangen will. Antworten
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