Region

Gemeinderat bezieht Stellung gegen Sicherheitsinitiative

Der Gemeinderat der Stadt Bern empfiehlt am 7. März ein «Nein» zur Initiative «Für eine sichere Stadt Bern». In der Kritik stehen die hohen Mehrkosten, die laut Gemeinderat keine nachhaltige Verbesserung der Sicherheitslage garantieren können.

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Die Initiative «Für eine sichere Stadt Bern» verlangt eine fixe Stundenzahl für sichtbare Polizeipräsenz und polizeiliche Gewaltprävention. Konkret soll die Kantonspolizei mindestens 110'000 Stunden Polizeipräsenz leisten, sowie mindestens 25'000 Stunden Gewaltprävention.

Der Gemeinderat kritisiert diese Massnahmen in einer Medienmitteilung. Die verlangte Aufstockung der Stundenzahl würde jährlich 5,8 Millionen Franken kosten, und die Sicherheit nicht bedeutend verbessern. Der Gegenvorschlag der Gemeinde belaste die Stadtfinanzen mit lediglich 2,2 Millionen Franken jährlich. Mit diesem Betrag sieht der Gemeinderat eine Erhöhung der Fusspatrouillen um 20'000 Stunden pro Jahr vor, sowie eine Aufstockung der Interventionstruppe Pinto. Mit diesen Massnahmen verspricht sich der Gemeinderat verstärkte Interventionen in den Aussenquartieren sowie am Abend und in der Nacht.

Des Weiteren plädiert der Gemeinderat für eine «Versachlichung der Debatte»: Obwohl Handlungsbedarf bestehe, sei die Stadt Bern sei nach wie vor «sehr sicher», wurde in der Mitteilung betont. (jek/pd/)

Erstellt: 27.01.2010, 11:52 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.



Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie ein Wochenende am Blausee für 2 Personen...