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Gastronomen reagieren auf das Klubsterben

Von Claudia Salzmann. Aktualisiert am 10.02.2012 2 Kommentare

Die Schliessung des Sous-Souls hat im Berner Nachtleben eine Lücke hinterlassen und Partyveranstalter ins Grübeln gebracht. Nun springen immer mehr Gastronomen in die Bresche. Ein paar Beispiele.

Bewegung in der Musikszene bringt auch Bewegung in die Köpfe.

Bewegung in der Musikszene bringt auch Bewegung in die Köpfe.
Bild: Claudia Salzmann

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Neueröffnung

Wo früher das Restaurant Christoffel war, befindet sich noch eine Baustelle. Doch nächste Woche ist es soweit: der Rock Garden eröffnet am 17. Februar seine Türen, es soll sich um eine Neuauflage des früheren Rock'n'Eat handeln.
Auch hier setzt man auf Essen und Musik, genauer auf Hamburger und Rock. Gerockt wird morgens bis um 3.30 Uhr.

Rockfans müssen sich noch eine Woche gedulden. (Bild: Claudia Salzmann)

Die 3. Party der «Downstairz»-Serie in der Markthalle. (Bild: Claudia Salzmann)

Essen und Musik vereint: Tanzen hilft das Mehrgangmenü zu verdauen. (Bild: Printscreen Facebook)

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Die Hiobsbotschaften aus dem Berner Nachtleben zünden bei einigen Berner Gastronomen Ideen, dem Berner Partyvolk eine Alternative zu den geschlossenen Klubs zu bieten. So gibt es in der Tosca Bar in der Markthalle am Bubenbergplatz eine monatliche Partyserie, organisiert von Michele Graniello und Ben Danger. Zum dritten Mal wurde die Party «Downstairz» am vergangenen Samstag durchgeführt. Graniello, der auch Geschäftsführer der Tosca Bar ist, zeigt sich zufrieden mit dem Start.

Speziell bleiben

Für Partys eigne sich die Markthalle gut, trotz einigem Koordinationsaufwand mit den anderen Mietern. Lärmklagen seien nicht zu befürchten, sagt Graniello, da es nur wenige Wohnungen gebe. Der 29-Jährige arbeitet seit fünf Jahren hier und vor zwei Jahren übernahm er die Geschäftsführung. «Von verlängerten Öffnungszeiten, über Konzerte und grössere Events wie das Markthallenfest haben wir alles ausprobiert.» Die Erfahrungen zeigen, dass die Partys speziell bleiben sollen und somit nur einmal pro Monat durchgeführt werden.

Auf diesen Zyklus setzt auch das Restaurant Du Nord im Lorraine-Quartier mit ihrer Serie Tonsalat. Manja Greuter, eine der Geschäftsführerinnen, sagt: «Wir wollten einfach wieder eine Disco ohne Elektro oder House.» Dabei werde kein bestimmter Musikstil gespielt, sondern einfach die älteren Stücke. Greuter denkt, damit ein ähnliches Publikum wie dasjenige vom Sous Soul anzusprechen. Auch der Preis lässt sich sehen: Wer vorher hier isst, der spart sich den Eintrittspreis von 10 Franken.

Auf noch mehr Musik wird im kürzlich eröffneten Kapitel am Bollwerk geboten. Das Lokal setzt neben Kulinarischem auf Elektro und das «Tanzwochenende»: Nach dem Abendessen werden hier von Donnerstag bis Samstag die Tische weggestellt, die Lichter gedimmt und die Tanzbeine geschwungen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.02.2012, 11:51 Uhr

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2 Kommentare

Unhaind Garrido

13.02.2012, 09:10 Uhr
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Es freut zu lesen dass einiges in Bewegung kommt. Und doch habe ich nicht das Gefühl dass die erwähnten Angebote die Lücke füllen welche durch die Schliessungen von diversen Lokalen entstanden sind, zu füllen. Um dies zu verstehen braucht es einen Lebensweltnahen Zugang zum Nachtleben und nicht das Aufzählen von Clubs und deren Labelparties. Antworten


Unhaind Garrido

13.02.2012, 09:13 Uhr
Melden

Es freut zu lesen dass einiges in Bewegung kommt. Und doch habe ich nicht den Eindruck dass die erwähnten Angebote die Lücke füllen welche durch die Schliessungen von diversen Lokalen (Sous Soul, Wasserwerk, etc.) entstanden sind, zu füllen. Um dies zu verstehen braucht es einen Lebensweltnahen Zugang zum Nachtleben und nicht das Aufzählen von Clubs und deren Labelparties. Antworten




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