Für die Museumsnacht soll die Aare leuchten
Von Tobias Habegger. Aktualisiert am 26.01.2012 1 Kommentar
Für die zehnte Ausgabe der Museumsnacht vom 16. März hat der Verein Museen Bern ein poetisches Kunstprojekt lanciert. Zwischen Kirchenfeldbrücke und Dalmazibrücke sollen fünf Lichter auf dem Flussgrund der Aare platziert und so gesteuert werden, dass sie in der Dunkelheit für jeweils einen kurzen Moment aufscheinen – als ob sie vom Himmel gefallene Sternschnuppen wären. Das Baugesuch für dieses Kunstprojekt wurde gestern im «Anzeiger Region Bern» publiziert.
Drei Jahre in Betrieb
Die Lichtinstallation soll während dreier Jahre im Einsatz sein. «Die Lampen leuchten jede Nacht zu zufälligen Zeiten auf», sagt Silvia Müller, Projektleiterin Museumsnacht auf Anfrage. Die sogenannten Aareschnuppen sollen von der Kirchenfeldbrücke aus sichtbar sein. «Wie bei Sternschnuppen wissen die Passanten nie, wann sie eine Aareschnuppe sehen», sagt Silvia Müller.
Gutachten wurde erstellt
Die fünf LED-Lampen werden in Betonklötze gegossen und auf dem Aaregrund versenkt. Jede der Lampen wird pro Nacht achtmal während fünf bis sechs Sekunden aufleuchten.
In einem gewässerökologischen Gutachten kommt die Aquatica GmbH aus Wichtrach zu folgendem Schluss: Mit seiner geringen Ausdehnung, der kleinen Zahl von fünf Lichtquellen, gehe von der Installation keine erhebliche Beeinflussung aufs Ökosystems aus. «Zudem ist die betroffene Strecke ohnehin durch Lichtquellen am Ufer beeinflusst.»Tobias Habegger
> (Berner Zeitung)
Erstellt: 26.01.2012, 07:06 Uhr
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