Fünf Baustellen stellten Arbeit wegen Kälte ein
Aktualisiert am 03.02.2012 3 Kommentare
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Wie die Gewerkschaft Unia mitteilt, sei auf verschiedenen Baustellen die Arbeiten wegen der Kälte eingestellt worden. Die Unia Sektion Bern habe am Freiag auf verschiedenen Baustellen im Raum Bern interveniert, dass Arbeiten bei Minus 10 Grad eingestellt werden sollen. Fünf Baustellen folgten der Aufforderung.
Nicht alle waren einsichtig
Einige Bauleiter hätten sich aber äusserst uneinsichtig gezeigt und liessen die Bauarbeiter weiterarbeiten. Auf Baustellen in Schönbühl, Moosseedorf und Zollikofen sei es nicht möglich, dass sich die Bauarbeiter in beheizten Baracken wärmen und mit warmen Getränken versorgen können.
Die Gewerkschaft betont in der Mitteilung die Wichtigkeit eines Landesmantelvertrages, damit zukünftig bei Schlechtwetter die Arbeiten eingestellt werden und fordert, dass der Baumeisterverband an den Verhandlungstisch zurückkehre. Gewerkschaften und Baumeister hatten im letzten Jahr einen Vorschlag ausgearbeitet, um für die Firmen und die Bauarbeiter ohne finanziellen Verlust zu ermöglichen. Bei den Verhandlungen haben die Baumeister diesen Vorschlag wieder zurückgezogen und seit Anfang Jahr herrsche auf dem Bau ein vertragsloser Zustand. (cls)
Erstellt: 03.02.2012, 18:01 Uhr
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3 Kommentare
Hoffentlich schaut die UNIA auch, das diese Leute übers Wochenende schön brav in den Wohnungen bleiben, wenn es draussen ja zu gefährlich ist wegen der Kälte. Und ach ja, Skifahren liegt schon garnicht drin, denn, wegen dem Fahrtwind ist es noch kälter. Antworten
Wenn Gewerkschaften Zeit finden sich um solche Probleme zu kümmern sind sie endgültig überflüssig.Mein Sohn ist Strassenbauer,die wissen selber wenn sie ihre Arbeit wegen zu tiefen Temparaturen unterbrechen müssen.Asphalt und Zement lassen sich bei Temparaturen unter -5° nicht mehr verarbeiten,spätestens dann ist Schluss auf der Baustelle. Antworten
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