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Feuer wütete in Oberbalm

Aktualisiert am 31.08.2010 1 Kommentar

Ein Bauernhaus und zwei Scheunen sind am Montag vollständig abgebrannt: Bei der Kehrmühle in Oberbalm wütete am Morgen das Feuer. Nur Teile der ehemaligen Mühle konnten die 85 Feuerwehrleute retten.

1/18 Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, brach der Brand in der «Kehrmühle» kurz vor 9 Uhr aus.
Leserreporter: Verena Krebs

   

(Video: Telebärn)

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Der Alarm wurde um 9.03 Uhr ausgelöst. «Zum Glück nicht in der Nacht», waren sich die Feuerwehrleute einig. Wegen des schwierigen Geländes und der eingeschränkten Zufahrt konnten sie das Feuer bei einem Bauernhauskomplex in der Kehrmühle in Oberbalm nicht sofort von allen Seiten bekämpfen. Die Brandermittler waren schnell vor Ort. Trotzdem ist bis jetzt nur eines klar: Der Brand brach im Bauernhaus aus. Warum – das wird von den Spezialisten noch untersucht.

Das Zuhause verloren

Der Landwirt und seine Frau konnten sich retten und das Vieh ins Freie treiben. Sie blieben unverletzt, stehen aber unter Schock. Hilfskräfte haben das Ehepaar deshalb abgeschirmt. Die beiden verloren all ihr Hab und Gut. Sie betrieben im Herbst jeweils auch eine Mosterei. Die Gemeinde sorgte für eine vorläufige Unterkunft. Gleiches gilt für die Witwe des ehemaligen Müllers. Sie bewohnte jenen Teil der Kehrmühle, der am wenigsten Schaden nahm. Allerdings dürfte auch hier das Löschwasser überall eingedrungen sein.

Schaden in Millionenhöhe

Die Mühle steht laut Kreisfeuerwehrinspektor Andreas Guggisberg nicht unter Schutz. Sie ist aber im Gemeindeinventar schützenswerter Bauten verzeichnet. Die Einrichtung könnte möglicherweise gerettet werden, falls jemand die Kosten übernimmt und den Kampf gegen den nun drohenden Rost aufnimmt. Ob die Mühle abgerissen werden muss oder neu aufgebaut wird, wagte gestern vor Ort noch niemand zu prognostizieren. Nur die Fassade und der westliche Anbau sind noch teilweise intakt. Das Wohnhaus der Bauernfamilie, zwei Ökonomiegebäude und eine gedeckte Verbindungsbrücke dazwischen sind vollständig zerstört. Es ist von einem Millionenschaden die Rede. Genauer liess sich gestern jedoch das Ausmass der Schäden noch von niemandem einschätzen. Die Feuerwehr Oberbalm stand mit ihren 40 Mann im Einsatz. Zusätzlich kamen die Berufsfeuerwehr Bern mit einem Löschfahrzeug und 20 Mann sowie der Zug Niederscherli der Feuerwehr Köniz mit 25 Mann zum Einsatz. Da der Brandplatz in einer Senke liegt, funktionieren dort keine Handys. Das dürfte die Arbeit der Feuerwehr zusätzlich erschwert haben. Der letzte Grossbrand in Oberbalm liegt 15 Jahre zurück. Damals brannte ein Bauernhaus in Sichtweite der Kehrmühle. (js/pd)

Erstellt: 30.08.2010, 13:15 Uhr

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1 Kommentar

Therese Hollick-Wyss

31.08.2010, 09:40 Uhr
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Was fuer ein schock! Gestern morgen telefonierte mir meine Schwester Esther dass unser Eltern Haus abgebrannt sei. Ich konnte mir das nicht vorstellen. wie das wohl aussah? Dank dem Internet kann ich diese traurige Geschichte bildlich mit erleben. Gott sei Dank, dass niemand verletzt wurde und alle Tiere gerettet werden konnten. Antworten



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