Bern

Familie Rossel hat die Lizenz zum Plündern

BernBis zu 25000 Franken kann die Familie Rossel nächstes Jahr in der Migros verbraten. Sie hat am Freitag den Hauptpreis im Wettbewerb der Schatzsuche abgeräumt.

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Als sein Name aufgerufen wurde, ballte er die rechte Faust. Hinter der Bühne sagte Stephan Rossel zu seiner Frau Anita: «Das glaub ich ja nicht, das glaub ich ja nicht. Wir haben gewonnen.» Und wie sie gewonnen hatten. Ein Jahr lang darf die Familie Rossel aus Tägertschi in der Migros gratis einkaufen und dabei bis zu 25000 Franken raushauen. «Genial», sagt Stephan Rossel.

«Am Ende wurde ich nervös»

Die Chancen auf den Hauptpreis standen auch schon schlechter. Nur zehn Familien standen am Freitag bei der Familienparty auf der Bühne und warteten auf die Verlosung der Preise für die Schatzsuche dieser Zeitung. Zwei mal zwei Nächte im 5 Sterne Lindner Grand Hotel Beau Rivage gingen erst weg, mit Eintritt zur Schuh-Schokoladenshow und Nachtessen im Grand Café Restaurant Schuh. Stephan Rossel und sein Sohn Jonas standen noch da. «Ich war erstaunlich ruhig», sagt Stephan Rossel. «Es waren ja alles coole Preise.»

Vier mal 5000 Franken Gutscheine von Reka, wieder werden die Rossels nicht aufgerufen. 10000 Franken Gutschein von Obi – immer noch nicht. Es blieben 15000 Franken von Obi oder 25000 Franken von der Migros. «Es war ein super Gefühl», sagte der 13-jährige Jonas. «Aber am Schluss wurde ich schon nervös.» Dass es gar der Hauptpreis wird, hätte die Familie nicht gedacht.

Ganze vier Schätze hatten die Rossels dieses Jahr gesucht, in Thun, Bern, Langnau und Langenthal. Jonas und sein Bruder Noah untersuchten die Schatzkarte, die Eltern staunten, dass sie sogar in Bern Orte fanden, an denen sie noch nie waren.

Und nun? Nun müssten sie erst mal durchatmen, sagte Stephan Rossel nach der Verlosung. Und dann überlegen, was sie jeden Monat für gut 2000 Franken einkaufen wollen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.08.2014, 18:23 Uhr

Wie die Kinder den Auftritt von Ueli Schmezer fanden. (Video: Claudia Salzmann)

Das grosse Sommerfest

Wie bringt man die Jugend auf den Bundesplatz? Mit Politikerreden? Nein. Mit Domonstrationen? Tzz, bitte. Aber mit Ueli Schmezer und seinem Programm «Chinderland» füllt sich der Platz, wie sich am Freitag zeigte. Jedenfalls mit der jüngeren Jugend. Im Kassensturz ärgert sich Schmezer als Moderator über Bakterien in der Bratwurst, bei der grossen Familienparty unserer Zeitung singt er: «Mein liebstes Gemüse ist Cervelat». Vor der Bühne sitzen Dutzende Kinder mit Glace, Sonnenbrille und Balonen. Schon bald übernehmen sie für Schmezer die Refrains, singen «Emu, Zebu, Känguru, Gnu» oder «1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, wär gschiider ufem WC blibe.» Der Einsatz ist gross, trotz der Hitze. «In der Schweiz ist es so», sagt Schmezer nach dem Konzert. «Entweder du wirst von einem Sturm weggeblasen oder es ist heiss.» Da sei ihm letzteres lieber.

Fertig Familiensommer
Der Auftritt von Ueli Schmezer und Gitarrist Remo Kessler war am Freitagnachmittag ein Highlight der Familienparty. Eine Hüpfburg gabs, ein Karussell und Torwandschiessen. Besonders vor dem Stand mit den Autoscootern bildete sich eine lange Schlange.
Mit dem Fest auf dem Bundesplatz ging der Familiensommer unserer Zeitung zu Ende. Den ganzen Sommer über haben wir in allen Ressorts intensiv über Familienthemen berichtet und eine Schatzsuche initiert mit Routen in Bern, Thun, Interlaken, Langnau und Langenthal.
Den Schlusspunkt unter die Sommerserie setzte der Freiburger Musiker Pascal Vonlanthen alias Gustav mit seiner Band. Während seinem Konzert war der Altersschnitt im Publikum etwas höher als bei Schmezer – dafür der Einsatz ein wenig tiefer.

Schatzsuche

Mehr als 16000 Menschen gingen in den letzten Wochen mit unserer Zeitung auf Schatzsuche. Das sind gut drei Mal so viele wie letztes Jahr. «Wir sind völlig überrollt worden», sagt Projektleiterin Sibylle Luginbühl. Man habe kurzfrisitig Nachschub besorgen müssen für die Schatztruhen, sonst wären die Preise ausgegangen. An Spitzentagen bildeten sich vor einzelnen Posten Schlangen, waren auf den fünf Routen über 300 Personen unterwegs. «Wir sind überwältigt von der Resonanz und den positiven Rückmeldungen», sagt Sibylle Luginbühl. Leser schrieben ihr, das «Schatz-Virus» habe sie gepackt oder der Detektiv in ihnen sei geweckt worden. «Die Schatzsuche war ein Riesenerfolg», sagt auch BZ-Chefredaktor Peter Jost. «Entschieden ist noch nichts. Aber wir werden in den nächsten Wochen überlegen, ob und in welcher Form wir die Schatzsuche wiederholen.»

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