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Fährt ein Teufelstram zum Westside?

Bernmobil testet die neue Tramlinie 8 mit der Fahrzeugnummer 666. Die «Zahl des Teufels» stösst einigen Christen sauer auf.

Am Mittwoch testete Bernmobil das Tram Bern West. Vorne, Hinten und an den Seiten steht die Zahl des Teufels.

Am Mittwoch testete Bernmobil das Tram Bern West. Vorne, Hinten und an den Seiten steht die Zahl des Teufels.
Bild: Guy Huracek

Das Tram, welches am Mittwoch für eine Testfahrt zum Westside eingesetzt wurde, sorgt in christlichen Kreisen für Unmut. Denn vorne, auf der Seite und am hinteren Teil des Trams stehen gut leserlich die Zahlen 666. Das gilt gemeinhin als die Zahl des Teufels. «Es ist eine schlechte Botschaft, sagt Stefan Oester», Berner Grossrat der EDU gegenüber bernerzeitung.ch. Er findet, dass die Tramnummer nicht glücklich gewählt wurde.

Reiner Zufall

Bernmobil-Sprecherin Annegret Hewlett entgegnet: «Die Tramnummer 666 ist reiner Zufall». Die Nummer sei ganz einfach eine aus der Serie 651 bis 671.

Doch eine Diskussion um ein Teulefstram könnte sich sowieso schon bald erübrigen. Neue Erkenntnisse der Bibelwissenschaft haben ergeben, dass die Zahl des Teufels nicht 666 sondern 616 sei. Ein aus dem dritten Jahrhundert stammendes griechisches Fragment aus dem ersten Testament war gemäss den neuen Forschungsergebnissen bislang falsch entziffert worden. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.09.2010, 10:41 Uhr

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22 Kommentare

Therese Eugster

06.09.2010, 08:40 Uhr
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... das Tram Nr. 666 ist "unser" Tram. Wir (Marianne, Aschi und ich) waren frühmorgens dabei als es nach der langen Reise durch Europa in Bern das erste mal Bernerschienen spürte! Ich wertete das als ein gutes Omen! Antworten


christoph scheidegger

03.09.2010, 21:52 Uhr
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... und im tram mit der fahrzeugnummer 007 würden die tickets nie oder besonders oft kontrolliert, oder wie...? oder wäre der "edu" die wagennummer 8888 willkommen, sie ist die postleitzahl von heiligkreuz...? oder vielleicht erfährt man über die swisscom-nummer 1811, welches nümmerchen wegen seiner bedeutenden zahlenfolge empfehlenswert ist, es muss ja nämlich nicht immer alles 0815-mässig sein? Antworten


christoph scheidegger

03.09.2010, 21:18 Uhr
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vielleicht könnte auch mal ein tram mit der nummer 4711 herumfahren und nach kölnisch-wasser riechen, oder..? Antworten


Ella Müller

03.09.2010, 18:38 Uhr
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War ich erleichtert, dass ich heute in einem Tram mit Nummer 661 gefahren bin! ;) Antworten


Paul Jegerlehner

03.09.2010, 16:57 Uhr
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Donnerwetter haben diese EDUler "riesig grosse Probleme zu wälzen". Sie würden sich lieber für das Wohle der Menschen einsetzen als für einen solchen Stuss. Diese unötige Kraftverpuffung zeigt wieder einmal auf, für was vom Volk gewählte Politiker offensichtlich tagelang Zeit haben. Antworten


Markus Berner

03.09.2010, 16:04 Uhr
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Der Teufel sitzt in der EVP Genève nicht auf dem Tram. Das scheint Herrn Oester entgangen zu sein. Antworten


peter teufel

03.09.2010, 15:59 Uhr
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schrecklich diese religosität! das schlimmste überhaupt und oft schuld am elend der welt. und abergläubisch sind sie auch noch,hols der teufel! Antworten


martin zahnd

03.09.2010, 15:49 Uhr
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Der Teufel versteckt sich nicht hinter der Zahl, noch weniger im Tram! Er ist im Mensch! Antworten


Marc de Roche

03.09.2010, 15:47 Uhr
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Hab ich mich grad amüsiert! Wenn der besorgte Stefan Oester wüsste, dass etwa zehn Minuten vor der Durchfahrt des ersten Trams beim Tscharni eine schwarze Katze über die Geleise geschlichen ist! Mich tschuderets beim Gedanken, was uns das teuflische Tram noch alles bringen wird. Müsste man jetzt nicht an allen Haltestellen Weihwasserspender einrichten? Noch ist es nicht zu spät! Antworten


Margrit Feuerle

03.09.2010, 15:23 Uhr
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Diese "Frommen" haben immer Angst vor dem Teufel. - Man könnte den Teufel ja auch einfach ignorieren, oder nicht an ihn glauben. Dann würde er uns Menschen in Ruhe lassen. Antworten


Daniel Kettiger

03.09.2010, 15:07 Uhr
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Der Kanton hat Finanzprobleme, Regierungsrat und Gerichte liegen sich wegen Stellenprozenten in den Haaren, die SPITEX ist gefährdet ... und Grossrat Oesters grösstes Problem ist die Trammnummer "666". Jeder macht halt, was er kann. Antworten


Heinz Sommer

03.09.2010, 13:40 Uhr
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Danke Stefan Oester für den Lacher des Tages! Seien wir doch froh, dass sich Politiker berufen fühel, sich um solches Zeugs zu kümmern: so machen sie nichts dümmeres... Antworten


Stalder Otto

03.09.2010, 13:22 Uhr
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Was macht man den mit dem Tram oder Bus 69. Diesen Leuten sollte man den Teufel austreiben wenn Sie nicht andere Probleme in die Welt setzen können. Das ist ja ein Gefahr für die Allgemeinheit. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Antworten


Hannes Müller

03.09.2010, 13:16 Uhr
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Ach Gott... Zum Glück haben wir keine echten Probleme... Antworten


Herbert Uhler

03.09.2010, 13:11 Uhr
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Au weia! Ich hatte befürchtet, das sowas kommen musste. Okay, die Numerierung ist etwas unglücklich gewählt, zumal die neueren Combinos eine kleinere Startnummer haben "6", während die bereits bestehende Flotte mit "7" beginnt, aber die Busse haben bereits "8" Aber ein Tram gleich des Teufel's Werk zu bezeichnen, bloss, weil es das 16te Schienenfahrzeug der neuen Flotte ist, ist schon seltsam! Antworten


Daniel Jaggi

03.09.2010, 13:07 Uhr
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Ja, da kann man nur den Kopf schütteln, und sich freuen, dass es keine grösseren Probleme in Bern gibt! Aber mich würde interessieren, ob es auch eine Nummer 13 gibt? Und ob dann die Kommentarschreiber da auch kein Problem damit haben? Antworten


Tinu Rösch

03.09.2010, 13:02 Uhr
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Wie armselig diese Frömmeler eigentlich sind!! Antworten


Andreas Pulfer

03.09.2010, 12:05 Uhr
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Stellen sie sich einmal vor, wie der gute Herr Stefan Oester aufschreinen würde, wenn das Tram jetzt die Nummer 6969 hätte (...). Was für Probleme hat die EDU sonst noch?! Antworten


Heinz Lehmann

03.09.2010, 12:01 Uhr
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666 - Schweiss auf der Stirn, Aengste im Gehirn, trau mich nicht mehr auf den Firn - 666 - ich soll da ins Tram, aus Angst nur noch ein paar Gramm, 666 macht mein Programm. 666 - warum nicht einfach 3x sieben, dann bleib ich bei meinen Lieben, aber so 666 - Horror 3 x Sechs - lieber 3 mal Sex Antworten


Lars Mazzucchelli

03.09.2010, 11:36 Uhr
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Das kann nicht sein. Die Bibel ist ja scheints unfehlbar. Antworten


Friedrich Zaugg

03.09.2010, 11:32 Uhr
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Da heute nicht der erste April zu sein scheint, muss ich annehmen, dass diese Leute an ihre Aussagen glauben. Fazit: Aberglaube ist nicht auszurotten! Was würde wohl der Nazarener dazu sagen? Antworten


Beat Ramseier

03.09.2010, 11:23 Uhr
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Aha ... dies sind nun also die grössten probleme unserer "volksvertreter"?! Betriebsnummern von schienenfahrzeugen habe seit jeher praktische gründe und werden nicht nach aberglaube vergeben. Der herr Oester kann - falls tatsächlich so (aber)gläubig - in das nächste ankommende tram einsteigen, sollte ihm die 666 schlecht bekommen. Ich wüsste da noch ein paar dringlichere politische probleme ... Antworten



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