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Es wird eine lange Nacht für Museumsbesucher - auch für Kleine

Die Museumsnacht in Bern hat auch in der achten Ausgabe zehntausende Personen in ihren Bann gezogen. Eröffnet wurde der Anlass am Freitag auf dem Bundesplatz mit Schwyzerörgeli-Musik und Volkstänzen.

Kinder dürfen im Historischen Museum Bern einen indianischen Medizinbeutel anfertigen.

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Bild: Nadia Schweizer

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In diesem Jahr war das Freilichtmuseum Ballenberg zu Gast auf dem Bundesplatz. So war mitten in der Stadt Bern auch etwas Landluft zu schnuppern, etwa dank der zwei grossen Munis und den Eseln, die vor allem die staunenden Blicke der Kinder auf sich zogen.

Umrahmt wurde die Kulisse mit Tänzen der Trachtengruppe Oberhasli und den Klängen der Berner Oberländer Volkstanzmusik. Das Warten in der Schlange wurde dadurch für jene Leute kurzweiliger, die an einer der Führungen durch das Bundeshaus teilnehmen wollten.

39 Museen sind in der Nacht offen

In diesem Jahr öffneten 39 Häuser ihre Türen für die Berner Museumsnacht. Neben den grossen und bekannten Institutionen wie Kunstmuseum oder Naturhistorisches Museum warteten auch kleinere und weniger bekannte mit Entdeckungen auf.

In der Lichtspiel-Kinemathek gab es unter dem Titel «Augentricke» aussergewöhnliche Filminstallationen zu sehen. Im Schützenmuseum gabs für Hungrige eine Schützenwurst. Im Psychiatriemuseum lud das «Kabinett der Illusionen» in eine Welt voll wunderlicher Wesen.

Solche trieben sich auch im Botanischen Garten herum. Zumindest versicherte dies der «Gnomologe Professor Binsenbein» auf seiner Exkursion über Gnome, Elfen und Trolle. Der Botanische Garten, der heuer sein 150-jähriges Bestehen feiert, befasste sich passenderweise auch mit dem Thema «Jünger werden im Pflanzenreich». (rdb/sda/)

Erstellt: 20.03.2010, 09:42 Uhr

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