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Erich Hess will keine weiteren Ausländer in der Stadtverwaltung
Aktualisiert am 08.01.2010 13 Kommentare
Will keine weiteren Ausländer in der Stadtverwaltung: Stadtrat Erich J. Hess. (Bild: Christian Pfander)
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Die aktuelle Wirtschaftslage führe zu steigenden Arbeitslosenzahlen in der ganzen Schweiz. Viele Schweizer seien bereits arbeitslos oder zittern um ihren Job.
SVP-Stadtrat Erich Hess begründet dies in seinem Vorstoss mit dem hohen Anteil an Ausländern in der Bevölkerung und dem daraus resultierenden Konkurrenzkampf.
Schweizer Bürgerrecht obligatorisch
Er ist der Meinung, dass in dieser Situation Schweizer gegenüber Ausländern bevorzugt werden müssen. Um dies zu gewährleisten, verlangt er in einer Motion, dass die Personalverordnung der Stadt Bern (PVO) entsprechend angepasst wird.
Hess fordert, dass für alle Stellen bei der Berner Stadtverwaltung das Schweizer Bürgerrecht obligatorisch wird. Ausländische Bewerber mit Niederlassungsbewilligung sollen nur eingestellt werden, wenn sich kein geeigneter Schweizer Bewerber findet.
Diese Änderungen der Personalverordnung sollen nur neu abgeschlossene Arbeitsverhältnisse betreffen. Gültige Arbeitsverträge sollen bestehen bleiben, teilte Hess am Freitag mit. (js/pd)
Erstellt: 08.01.2010, 13:48 Uhr
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13 KOMMENTARE
Wenn die Eignung das Entscheidungsmerkmal ist, würde wahrscheinlich ein Ausländer Trucker Herrn Hess vorgezogen.
Zuerst müsste die Europatauglichkeit dieser Idee geprüft werden! Die Schweiz hat bilaterale Verträge ausgehandelt. Wir Schweizer im Ausland profitieren von diesen Regelungen!
Lieber Erich ,du hast vollkommen Recht,da ja die andern Parteien sowiso nichts unternehmen,nur schön reden, und wie wild Einbürgern.
Vermutlich hat der Vorstoss von Hess geringe Chancen auf Akzeptanz kommt er doch von einem SVP-Politiker. Erfahrungsgemäss werden Vorstösse und Initiativen die aus dieser Ecke stammen von den anderen Parteien, inkl. den sog. Bürgerlichen,rundweg abgeschmettert.
@Mäder: Mit dieser Aussage ignorieren Sie fast 700'000 Schweizer, die im Ausland leben und arbeiten, davon 65% in Europa. Ausserdem regelt auch die Personenfreizügigkeit, dass der Lohn, ob nun Ausländer oder Schweizer, genau gleichhoch sein soll, genau dafür gibt es zum Beispiel auch Inspektoren auf Baustellen etc! Ausgerechnet in der Verwaltung arbeiten extrem wenig Ausländer, was soll das also?
Lieber Erich Hess, da hast Du wieder ein Thema gesucht und gefunden. Aber in der Praxis ist es ja heute schon so, das qualifizierte Schweizer, wenn Sie den auch wollen und vorhanden sind, bevorzugt werden. Übrigens trifft dies nicht nur in der Stadtverwaltung zu.
Obwohl ich Herrn Hess nicht gerade für einen sympathischen, geschweige denn kompetenten Politiker halte, finde ich diesen Vorschlag eine gute Idee. Das würde nämlich auch dem Credo der anderen Parteien entsprechen das Stellen nur durch Ausländer besetzt werden wenn kein Schweizer Bürger qualifiziert dafür ist und zur Verfügung steht.
das wäre immer nötig,dass erst schweizer bürger (bei fähigkeit natürlich) eingestellt werden!!nicht nur mommentan. ja herr paul gerber,die linken verkaufen uns, das ist so!
@Gerber: Die anderen Parteien verschliessen lieber die Augen vor der Realität und reden alles schön statt mal zu reagieren. Der Grundsatz zuerst Schweizer und dann Ausländer funktioniert eben nicht. Die AG denken nur an ihre Buchhaltung und stellen lieber Ausländer zu viel tieferen Löhnen ein und das ist ein Fakt und kann nicht schöngeredet werden! Die Freizügigkeit bringt uns Schweizern nichts.
...sagt die SVP, welche auf eine liberale Marktwirtschaft plädiert und den Wettbewerb als Richter über die Arbeitswelt stellen will - weshalb dann einem motivierten und leistungsbewussten Ausländer einen arbeitsmüden Schweizer für eine Anstellung als Strassenfeger vorziehen?? Eine haltlose Forderung, welche extrem menschenverachtend ist.
@Paul Gerber: Wahrscheinlich deshalb, weil für sie nicht alle Menschen gleich sind.
Wieso setzt sich eigentlich nur eine einzige Partei für uns Schweizer ein?
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