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Englischsprechende Bärenliebhaber gesucht

Aktualisiert am 09.02.2012

Wegen der Zusammenführung von Vater Finn mit den Jungbären Berna und Ursina braucht der Bärenpark ab dem 1. März mehr Personal. Er will den Bedarf mit freiwilligen Helfern decken, sogenannten «Rangern».

Der Bärenpark beschäftig bereits einen Ranger. Wegen der Zusammenführung der Bären werden weitere gesucht.

Der Bärenpark beschäftig bereits einen Ranger. Wegen der Zusammenführung der Bären werden weitere gesucht.
Bild: zvg

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Winter im Bärenpark

Winter im Bärenpark
Die Jungbärinnen Ursina und Berna geniessen den Wintereinbruch in ihrem Zuhause.

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Zurzeit schlafen die vier Berner Bären Finn, Björk und die beiden Jungtiere Berna und Ursina noch tief und fest in ihren Höhlen im Bärenpark. Sobald die Tiere erwachen, sollen sie in einem Gehege zusammengefügt werden. Vorher hatte es jeweils geheissen, für die beiden Jungtiere herrsche Lebensgefahr, wenn sie mit Vater Finn im gleichen Gehege leben würden. Dann aber traten Probleme mit der rumänischen Station auf, die die Jungbären aufnehmen wollte und eine kanadische Bärenexpertin empfahl den Tierpark-Verantwortlichen, die Zusammenführung zu wagen.

Diese hat aber fürs Personal einen grösseren Aufwand zur Folge. So muss es etwa das Futter so platzieren, dass es für die Tiere stets eine Herausforderung ist, die Nahrung zu finden. «Und wir können nicht gleichzeitig die Tiere füttern, das Gehege putzen, Administratives erledigen und auch noch die Fragen der Besucher beantworten», sagte Walter Bosshard, der Gruppenleiter des Bärenparks. Diese Aufgabe sollen künftig ebendiese Ranger übernehmen.

Gerne Bären haben und Englisch sprechen

Wieviele Ranger es genau sein sollen, hat der Tierpark nicht definiert. Es brauche aber sicher einige. Die Entschädigung werde eine symbolische sein. Einen Ranger hat der Tierpark schon. Sie werden laut Aushang des Bärenparks bis zweimal pro Woche während vier Stunden im Bärenpark eingesetzt werden.

Um die Stelle zu bekommen, soll man sich nicht nur mit Bären sondern auch mit der Geschichte von Bern auskennen, sich auch in Englisch verständigen können und bei jedem Wetter gerne draussen arbeiten. Ob Mann oder Frau hingegen spiele keine Rolle: Volljährig sollten die Bewerber sein, aber auch Rentner können den Job ausüben, so Bossert.

Die Ranger sollen im Bärenpark auch Aufsichts- und Kontrollaufgaben übernehmen: «Wenn jemand die Bären füttern will, werden die Ranger eingreifen. Auch dürfen sie Besucher beispielsweise darauf hinweisen, dass Hunde an die Leine gehören», sagte Bosshard.

Bereits haben sich die ersten Interessenten bei Walter Bosshard gemeldet. Arbeitsbeginn soll der erste März sein. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es bis dahin etwas wärmer wird, die Bären aus ihrem Winterschlaf erwachen und die Zusammenführung gelingt.

(tan/sda)

Erstellt: 09.02.2012, 12:06 Uhr

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