Englischsprechende Bärenliebhaber gesucht
Bildstrecke
Artikel zum Thema
- Nach der Sterilisation ist Bär Finn kein «Weichkeks»
- Bärenpark-Security mit besonderer Vergangenheit
- Behinderte pochen auf rollstuhlgängigen Bärenpark – trotz Millionenkosten
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Zurzeit schlafen die vier Berner Bären Finn, Björk und die beiden Jungtiere Berna und Ursina noch tief und fest in ihren Höhlen im Bärenpark. Sobald die Tiere erwachen, sollen sie in einem Gehege zusammengefügt werden. Vorher hatte es jeweils geheissen, für die beiden Jungtiere herrsche Lebensgefahr, wenn sie mit Vater Finn im gleichen Gehege leben würden. Dann aber traten Probleme mit der rumänischen Station auf, die die Jungbären aufnehmen wollte und eine kanadische Bärenexpertin empfahl den Tierpark-Verantwortlichen, die Zusammenführung zu wagen.
Diese hat aber fürs Personal einen grösseren Aufwand zur Folge. So muss es etwa das Futter so platzieren, dass es für die Tiere stets eine Herausforderung ist, die Nahrung zu finden. «Und wir können nicht gleichzeitig die Tiere füttern, das Gehege putzen, Administratives erledigen und auch noch die Fragen der Besucher beantworten», sagte Walter Bosshard, der Gruppenleiter des Bärenparks. Diese Aufgabe sollen künftig ebendiese Ranger übernehmen.
Gerne Bären haben und Englisch sprechen
Wieviele Ranger es genau sein sollen, hat der Tierpark nicht definiert. Es brauche aber sicher einige. Die Entschädigung werde eine symbolische sein. Einen Ranger hat der Tierpark schon. Sie werden laut Aushang des Bärenparks bis zweimal pro Woche während vier Stunden im Bärenpark eingesetzt werden.
Um die Stelle zu bekommen, soll man sich nicht nur mit Bären sondern auch mit der Geschichte von Bern auskennen, sich auch in Englisch verständigen können und bei jedem Wetter gerne draussen arbeiten. Ob Mann oder Frau hingegen spiele keine Rolle: Volljährig sollten die Bewerber sein, aber auch Rentner können den Job ausüben, so Bossert.
Die Ranger sollen im Bärenpark auch Aufsichts- und Kontrollaufgaben übernehmen: «Wenn jemand die Bären füttern will, werden die Ranger eingreifen. Auch dürfen sie Besucher beispielsweise darauf hinweisen, dass Hunde an die Leine gehören», sagte Bosshard.
Bereits haben sich die ersten Interessenten bei Walter Bosshard gemeldet. Arbeitsbeginn soll der erste März sein. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es bis dahin etwas wärmer wird, die Bären aus ihrem Winterschlaf erwachen und die Zusammenführung gelingt.
(tan/sda)
Erstellt: 09.02.2012, 12:06 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
Region
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!


Bitte warten




