Eine Brücke voller Rätsel

ZollikofenDie Gemeinde Zollikofen will wissen, wie genau die Brücke beim Schloss Reichenbach gebaut ist. Und ob sie Schäden aufweist.

Eine breite Betonfahrbahn sowie üppiges Buschwerk links und rechts verdecken die Sicht auf die alte Brückenkonstruktion.

Eine breite Betonfahrbahn sowie üppiges Buschwerk links und rechts verdecken die Sicht auf die alte Brückenkonstruktion. Bild: zvg

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Diesen Übergang haben einst die Herren von Schloss Reichenbach benutzt. Ob ihnen dafür schon die heutige, denkmalgeschützte Brücke zur Verfügung stand, ist aber fraglich. Von diesem Bauwerk bekommt der eilige Passant derzeit ohnehin nicht mehr viel mit. Seit den frühen 1960er-Jahren verdeckt eine breite Betonfahrbahn die Sicht auf die da-runter liegende ursprüngliche Konstruktion. Links und rechts verdeckt zudem üppiges Strauchwerk die freie Sicht auf den markanten Sandsteinbogen.

Die Brücke, die auf dem Weg von Zollikofen nach Bremgarten über den Chräbsbach führt, ist voller Rätsel. Nun will die Gemeinde Zollikofen Licht ins Dunkel bringen. Nach ersten Flickarbeiten an den unterspülten Fundamenten im vorletzten Jahr will sie erfahren, in welchem Umfang das Bauwerk weitere Sanierungsarbeiten nötig hat.

«Wir wissen nicht einmal, ob die Fahrbahn auf den alten Brückenbogen drückt oder sich selber trägt», erklärt Bauverwalter Beat Baumann. Zudem gehe man davon aus, dass die Oberfläche nicht mehr dicht sei und deshalb Wasser in den Sandstein eindringe. Für die Abklärungen hat der Gemeinderat 51'000 Franken bewilligt. Die Resultate sollen bis Ende Jahr vorliegen. (Berner Zeitung)

(Erstellt: 10.01.2014, 13:13 Uhr)

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