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Ein Viertel weniger Besucher am «Zibelemärit»
Aktualisiert am 23.11.2009 1 Kommentar
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Gute Stimmung am Zibelemärit
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Im Vergleich zum Vorjahr seien in den frühen Morgenstunden ab fünf Uhr etwa ein Viertel weniger Leute präsent gewesen als im Vorjahr, schrieb das Berner Polizeiinspektorat am Vormittag in einer Mitteilung. Später sagte Sprecher Daniel Tüscher, im Verlauf des Tages sei der Besucherandrang grösser geworden.
Der Regen am frühen Morgen allein könne das geringere Interesse nicht erklären, sagte Tüscher weiter. Im Vorjahr sei es ebenfalls nass und dazu viel kälter gewesen.
«Wir können die Abwesenden ja nicht befragen»: So beantwortete er die Frage, ob die Schweinegrippe zum Besucherrückgang geführt haben könnte.
Erst am Freitag hatte der Berner Kantonsarzt bekanntgegeben, die Anzahl Erkrankter im Kanton habe stark zugenommen. Eltern von Säuglingen sollten grössere Menschenansammlungen wie etwa den Zibelemärit meiden.
Weniger Zwiebeln, keine Zwischenfälle
Auch die Anzahl feilgebotener Zwiebeln war am diesjährigen Zibelemärit kleiner. Während vor einem Jahr gut 59 Tonnen des Liliengewächses angeboten wurden, waren es in diesem Jahr 45,9 Tonnen. An 194 Ständen waren sie zu haben - dazu kamen 415 Stände für andere Waren aller Art.
Der kleinere Zwiebelberg ist laut Marc Heeb von der Orts- und Gewerbepolizei auf den trockenen Herbst zurückzuführen. Etliche Gemüsebauern hätten dieses Jahr wegen der geringen Ernte auf einen Stand in Bern verzichtet, sagte er auf Anfrage.
87 Bewerbungen fürs Aufstellen von Ständen lehnte das Polizeiinspektorat dieses Jahr aus Platzgründen ab. Es vergrösserte in diesem Jahr da und dort die Durchgänge für Notfälle.
Wie immer zog der Berner Zibelemärit viele Leute auch von ausserhalb Berns an. Die Kantonspolizei Bern zählte 154 Reisecars auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen, 32 kamen aus dem Ausland. Der Zibelemärit sei «weitestgehend ruhig verlaufen», schrieb sie am späteren Nachmittag. (js/ap/)
Erstellt: 23.11.2009, 20:56 Uhr






Robert Aeschlimann
Menschenmassen zu meiden ist defintiv eine Möglichkeit nicht Krank zu werden.Hoffen wir auf eine Pandemie freie Weihnachtszeit. Antworten