Bern

Die Stapi-Kandidierenden im Video-Duell

BernWürde Ursula Wyss Bundesrätin werden wollen? Findet Alec von Graffenried Frauenförderung in Bern nicht mehr nötig? Die Stapi-Kandidierenden im Video-Duell.

Die Kandidierenden fürs Stadtpräsidium stellen sich im Videointerview gegenseitig die Fragen.
Video: Claudia Salzmann

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Zwei Kandidierende, drei Fragen, ein Duell: Im Video duellieren sich die beiden Stapi-Kandidierenden Alec von Graffenried und Ursula Wyss mit Fragen. Ursula Wyss macht den Anfang: Von Graffenried habe in einem Interview gesagt, dass es in Bern punkto Frauenförderung nichts mehr gross brauche und man alles erreicht habe. Was bedeutet das für ihn als Stapi in der Verantwortung der Fachstelle Gleichstellung?

«Ich meinte, dass es nicht noch zusätzliche Massnahmen brauche. Meine Aussage in der NZZ war damals, dass vieles aufgegleist sei und die Massnahmen gut unterwegs seien», antwortet Alec von Graffenried darauf. Alles andere wäre überraschend, wenn man das nach 24 Jahren RGM nicht auf die Reihe gebracht hätte.

Nachfolgerin von Sommaruga?

Eine Frage von GFL-Kandidat von Graffenried an die Adresse von Wyss basiert auf der Annahme, dass Simonetta Sommaruga als Bundesrätin in zwei Jahren zurücktreten würde: Falls Wyss von ihrer Partei als deren Nachfolgerin nominiert werden würde, ob sie als Berner Stapi zurücktreten würde?

«Das sind ein bisschen viele ‹wenn› und ‹wäre›. Ich habe mir die Kandidatur gut und lange überlegt. Ich wollte zuerst als Gemeinderätin ankommen und ich merkte in den letzten vier Jahren, dass mir die städtische Ebene unglaublich Spass macht», antwortet Wyss.

Die beiden Kandidierenden haben sich insgesamt drei Fragen gestellt, die weiteren finden Sie im Videointerview oben.

Die BZ bittet die beiden Kandidierenden zum ­Live-Stapi-Check. Heute Donnerstag, 5. Januar, ab 19 Uhr, in der Aula des Progr, Speichergasse 4. Türöffnung ab 18.30 Uhr und der Eintritt ist frei. Wir übertragen die Diskussion live. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.01.2017, 11:26 Uhr

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