Die Rikscha-Taxis wurden ausgebremst
Von Adrian Zurbriggen. Aktualisiert am 28.04.2011 4 Kommentare
Seit drei Jahren kurven in der wärmeren Jahreszeit Rikschataxis durch Bern. Nun wollten die Berner Jungunternehmer der Rikscha Taxi GmbH expandieren: Auf Mitte April hätten auch Zürcher und Basler in den Genuss der Ökotaxis kommen sollen. Doch daraus wurde nichts, weil das Bundesamt für Strassen (Astra) überraschend intervenierte: Die dreirädrigen Velos seien genau besehen Kleinmotorräder, da sie einen Elektromotor zur Unterstützung hätten.
Das hat einschneidende Konsequenzen: So brauchen die Fahrer einen Motorradausweis. Noch gravierender ist aber, dass die 15 Stundenkilometer langsamen Gefährte nicht mehr auf Velostreifen fahren dürfen und sich an strengere Fahrverbote halten müssen. So könnten die Rikschataxis Touristen nicht mehr vors Münster oder in Fussgängerzonen kutschieren.
Gemäss dem Astra ist es möglich, dass die Stadt zumindest das Problem der Fahrverbote mit Ausnahmegenehmigungen lindert. FDP-Fraktionschef Bernhard Eicher fordert deshalb in einem Vorstoss, dass der Gemeinderat im Sinne der Rikschataxis tätig wird. azu> (Berner Zeitung)
Erstellt: 28.04.2011, 07:03 Uhr
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