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Die Millionen-Küche im Bellevue ist fertig

Am Samstag hat das 5-Sterne-Hotel Bellevue nach siebenmonatiger Umbauzeit die neue Küche eröffnet. Alleine die Hightech-Geräte haben 1,9 Millionen Franken gekostet. Dafür muss die Küchenbrigade weniger schwitzen.

1/9 Hightech-Küche: Küchenchef Gregor Zimmermann und Bellevue-Direktor Urs Bührer.
Bild: Urs Baumann

   

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Diesen Sommer wurde im Bellevue Palace umgebaut und renoviert. Das Hotel, das deswegen zwischenzeitlich geschlossen wurde, ist seit einigen Wochen wieder offen. Erneuert wurde die komplette Haustechnik, die 100-jährige denkmalgeschützte Glaskuppel im Foyer sowie die Küche. Mit der Eröffnung der neuen, hochmodernen Küche am Samstag ist die Bauphase nun abgeschlossen. Die während der Umbauzeit eingeschränkte Speisekarte ist durch eine neue, umfangreiche ersetzt worden.

Backofen reinigt sich selber

Eines der Hightech-Geräte ist das Cooking-Center, eine Installation, welche als Steamer und Backofen eingesetzt werden kann. Küchenchef Gregor Zimmermann kann dieses Gerät, das sich selbst reinigt, auch ausserhalb des Hauses programmieren und mittels SMS einschalten und regulieren. Hochmodern ist auch die Patisserie, in der eine Kombination aus Mikrowelle und Ofen installiert wurde.

Die alten Elektroherde wurden durch Induktionsplatten ersetzt. «Das bringt uns eine Energieersparnis von 60 Prozent», sagt Bellevue-Direktor Urs Bührer. Und für die 25-köpfige Küchenbrigade bedeutet das, dass es in der Küche nicht mehr so heiss wird. «Bei Hochbetrieb wurde es in der Küche jeweils bis zu 60 Grad», sagt Küchenchef Zimmermann, «mit dem neuen Herd müssen wir im Winter wohl noch zusätzlich heizen.» Allein die neuen Küchengeräte haben 1,9 Millionen Franken gekostet.

Die Speisekarte auf iPad

Einen Einblick in die Küche können auch Gäste nehmen – und zwar direkt vom Tisch im Restaurant La Terrasse aus. Wer dort speist, erhält nämlich vom Chef de Service Roberto Mottolini ein iPad. Eine Live-Schaltung in die Küche zeigt die Zauberer am Herd. Aufgeschaltet sind zudem die wichtigsten Zeitungen, die Speisekarte (es gibt sie zusätzlich in Papierform), ein Stadtplan und zahlreiche andere Links. (Berner Zeitung)

Erstellt: 06.09.2010, 07:49 Uhr

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