Der Flohmarkt – ein kunterbunter Bazar

BernDer allmonatliche Flohmarkt der Reitschule ist vom Marktkalender nicht mehr wegzudenken. Er wird rege besucht. So verwandelt sich jeden ersten Sonntag im Monat der Vorplatz der Reitschule in ein kunterbuntes Treiben.

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Bereits morgens um 5 Uhr stehen die Verkäufer vor der grossen Halle und versuchen einen Platz im Innern der Halle zu sichern. Drinnen den Stand aufzubauen, hat mehrere Vorteile: Es bleibt auch im Sommer schön kühl und sollte Regen fallen, braucht man nicht seine Sachen zu packen.

Für einen «Stutz»

Verkauft wird vom Autoradio, über Stoff, Schmuck aus Indien, Kleider der letzten Sommerkollektion, einfach alles. Nicht erlaubt sind Ess- und Trinkbares, Waffen, Drogen, pornografische, rassistische oder sexistische Ware und Autopneus.

Manche kommen zum Vergnügen, um mit den Leuten zu sprechen und über Preise zu verhandeln, wie eine Verkäuferin erzählt. Andere kommen, damit sie Kleider aus ihren Schränken loswerden, um neuen Platz zu schaffen. So können Mode-Aficionados am späteren Nachmittag teilweise Kleidungsstücke ab einem Franken kaufen. Dabei gilt: Hauptsache weg.

Zurück bleibt Müll

Nicht immer geht es ohne Reibereien. Manche Kunden würden die Dinge einfach achtlos wieder hinwerfen, wenn sie nicht daran interessiert seien, schildern die Verkäufer. Untereinander kann es zu Problemen kommen, weil man sich gegenseitig blockiert. Manchmal werde auch geklaut, deshalb sei es besser zu zweit zu verkaufen, damit immer jemand aufpassen könne.

Nach einem Verkaufstag bleibt so einiges an Müll oder nicht verkaufte Ware zurück, obwohl ausdrücklich in den Hausregeln des Flomarktes steht, dass alles wieder mitgenommen werden solle.

Morgens kommt die «Flomi-Crew» vorbei, um die beanspruchten Quadratmeter zu messen und einzukassieren. Pro Laufmeter zahlt der Verkäufer 8 Franken. Ab Juni soll der Laufmeter um einen Franken erhöht werden, was die Beliebtheit des Flomarktes wohl aber nicht mindern dürfte. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

(Erstellt: 01.05.2011, 17:53 Uhr)

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