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Der Bären wird wieder zur Beiz

Von Lucia Probst. Aktualisiert am 10.02.2012

Jahrelang war er geschlossen. Jetzt soll neues Leben in den Bären einkehren. Eine Zürcher Immobilienfirma hat das Gebäude gekauft. Sie will ab Sommer wieder ein Restaurant betreiben.

Im Bären soll ab Sommer wieder gekocht und gegessen werden. Die neuen Besitzer wollen im stattlichen Gebäude an der Seftigenstrasse in Wabern  ein neues Restaurant eröffnen.

Im Bären soll ab Sommer wieder gekocht und gegessen werden. Die neuen Besitzer wollen im stattlichen Gebäude an der Seftigenstrasse in Wabern ein neues Restaurant eröffnen.
Bild: Christian Pfander

Nichts tat sich im Bären. Und das über drei Jahre lang. Das einzige grössere Restaurant im Zentrum von Wabern war geschlossen und stand ziemlich verlassen da. Das stattliche rosarote Gebäude sollte verkauft und zu einem Laden, Büros oder etwas anderem um- funktioniert werden. Doch harzte es, einen Käufer zu finden.

Jetzt hat die Suche ein Ende: Auf Anfang Jahr hat die Zürcher Immobilienfirma Glanzmann &Dreifuss AG den Bären von der PSP Swiss Property übernommen. «Wir wollen dort wieder ein Restaurant einrichten», sagt Franz Glanzmann, Mitbesitzer der Firma. In Bern gehört dieser bereits die Brasserie Kirchenfeld.

Im Sommer eröffnen

Noch stecken die Pläne in den Kinderschuhen, bald sollen sie aber konkreter sein. Im Juni oder Juli möchte Glanzmann das neue Restaurant eröffnen. «Die Lage ist gut, und es ist im Bären viel Infrastruktur vorhanden.» Doch sei es eine grosse Fläche. «Vielleicht müssen wir etwas redimensionieren.» Vorerst streckt Glanzmann die Fühler aus, um einen Pächter zu finden. Was die Gastronomie betrifft, ist er offen. Wie der Betrieb ausgerichtet sein werde, hänge auch von den Interessenten ab. «Sicher müssen wir investieren.» Im Innern müsse man umbauen und eventuell auch aussen etwas verändern, sagt Glanzmann. Vermietet bleiben die acht Wohnungen und die drei möblierten Einzelzimmer in den oberen Geschossen.

Der Richtpreis für den Bären lag bei 5,8 Millionen Franken. Wie viel seine Firma nun für das Gebäude bezahlt hat, lässt Glanzmann offen.

Gewinn für Wabern

Dass in den Bären neues Leben einkehrt, freut auch den Wabern-Leist. «Wir haben die Hoffnung schon fast aufgegeben», sagt Präsidentin Liz Fischli. Die Zukunft des Restaurants war im Leist immer wieder ein Thema. Säle für mittlere und grössere Anlässe seien in Wabern rar, sagt Fischli. «Das Bedürfnis ist sicher da.» Ob für Vereine, Gruppen oder Firmen: Fischli sieht es als grossen Gewinn, wenn es im Ortszentrum bald wieder ein grösseres Restaurant gibt. (Berner Zeitung)

Erstellt: 10.02.2012, 07:31 Uhr

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