Crêpier kämpft in Lausanne
Von Wolf Röcken. Aktualisiert am 23.01.2012 4 Kommentare
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Nun sollen die Bundesrichter in Lausanne klären, ob Take-away-Stände in Bern verpflichtet werden können, Mehrweggeschirr zu verwenden. Crêpier Roger Christeller hat bei Kunden und Sympathisanten genug Geld gesammelt, um die Beschwerde an das Bundesgericht zu finanzieren, wie er mitteilt.
Christeller kämpft seit langem für seinen Crêpes-Stand auf dem Bärenplatz – insbesondere gegen die Pflicht, Mehrweggeschirr zu benützen. Das Verwaltungsgericht hatte vor kurzem entschieden, dass die Pflicht nicht nur für Grossveranstaltungen, sondern auch für Verkaufsstände auf öffentlichem Grund gelte – obschon im städtischen Abfallreglement steht, dass davon «Veranstaltungen» betroffen seien (wir berichteten). Die Bundesrichter sollen nun klären, ob das «Grundrecht auf Gleichbehandlung» gefährdet sei, so Christeller. Es gehe auch darum, ob das Grundrecht auf individuelle wirtschaftliche Entfaltung gefährdet sei.
Roger Christeller teilt weiter mit, dass mit der Gewerbepolizei eine Einigung zustande gekommen sei und er seinen Crêpes-Stand auf dem Bärenplatz auch 2012 von Mitte Juni bis Mitte September betreiben dürfe. (Berner Zeitung)
Erstellt: 23.01.2012, 11:41 Uhr
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