«Blutiger» Protest vor leerer Botschaft
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Den Autofahrern bot sich am frühen Mittwochnachmittag ein schauriges Bild auf dem Trottoir an der Kirchenfeldstrasse vis-à -vis der kanadischen Botschaft: Blutverschmierte Menschen lagen zwischen blutverschmierten Robbenbabys. Rundherum standen Aktivistinnen und Aktivisten der deutschen Tierschutzorganisation Peta, die auf die Praktiken der kanadischen Robbenfänger aufmerksam machten, die dieses Jahr schon 20'000 Robbenbabys abgeschlachtet haben sollen.
Die Aktivisten hatten den 1. Juli, den kanadischen Nationalfeiertag, für ihre Aktion ausgewählt. Sie hoffen, dass Kanada das Robbenschlachten bis zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver einstellt.
Auf der kanadischen Botschaft war niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Wegen des Nationalfeiertags war sie geschlossen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.07.2009, 14:37 Uhr
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