Berns ökologischere Abfallsäcke werden im Ausland hergestellt
Von Jon Mettler. Aktualisiert am 13.01.2012 15 Kommentare
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Seit dem 4. Januar 2012 verkauft die Stadt Bern die neuen gebührenpflichtigen, blauen Abfallsäcke. Sie bestehen zu mindestens 80 Prozent aus Recyclingmaterial. Dadurch würden gegenüber der Verwendung von Neumaterial über 60 Prozent Kohlendioxid-Emissionen eingespart, teilte die Stadt einen Tag vor der Lancierung mit.
Zwei Unternehmen sind neu für die Produktion zuständig: die FO-Security AG mit Sitz in Egg/ZH für den Druck der Säcke und die Papier Mettler (Schweiz) AG mit Sitz in Hünenberg/ZG für die eigentliche Herstellung. Allerdings erfolgt die Produktion gar nicht in der Schweiz, sondern in den Werken beim Mutterhaus im deutschen Morbach. Mit anderen Worten: Die Säcke müssen von Deutschland erst in die Schweiz transportiert werden – was wenig umweltfreundlich sein dürfte.
Was die Stadt Bern sagt
Walter Matter, Leiter Entsorgung und Recycling der Stadt Bern, sagt: «Die Aussage zur Einsparung der Kohlendioxid-Emmissionen bezieht sich ausschliesslich auf die Produktion der Säcke. Die Frage nach den Folgen des Transports für die Umwelt hätte den Rahmen der Abklärungen gesprengt.»
Matter betont zudem, dass Papier Mettler die Vorgaben der Stadt Bern bei der Herstellung übertreffe. In der Ausschreibung für den Auftrag habe die Stadt einen Anteil von mindestens 50 Prozent aus recycelten Altfolien pro Sack verlangt. Das Unternehmen garantiere nun einen Anteil von 80 Prozent.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.01.2012, 05:38 Uhr
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15 Kommentare
Da wird doch der Bürger für dumm verkauft. Das sind sicher die gleichen Leute wo bei den Wahlen wieder uns verklickern wollen sie wären umweltbewusst und würden für Arbeitsplätze in der Schweiz kämpfen. Wenn der kleine Mann/Frau ins Ausland einkaufen geht kommen die gleichen Politiker und wollen dem Bürger ein schlechtes Gewissen einreden. Die Politiker müssen zuerst selber ein Vorbild werden!! Antworten
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