Berns Amerikaner werden grün
Von Hannah Einhaus. Aktualisiert am 23.03.2011
Energie für Heizung und Strom, Entsorgung von Müll und Altpapier, die Summe der Arbeitswege von Mitarbeitern und Lieferanten – all dies und mehr gehört in eine Energiebilanz, wenn es um den CO2 geht. Die US-Botschaft in Bern hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige Emissionen zu reduzieren. Sie hat die Berner Firma Swiss Climate AG beauftragt, den aktuellen Energieverbrauch zu analysieren und weitere Schritte zur Verbesserung einzuleiten.
Für diesen Entschluss erhielt US-Botschafter Donald S.Beyer Jr. am Montag ein Zertifikat für das laufende Jahr, überreicht von Werner Halter, CEO der Swiss Climate AG. «Dies ist ein erster Schritt, aktiv zu werden», sagte Beyer Jr. bei der Übergabe des Zertifikats. Er wies darauf hin, dass in über 100 Städten der USA Initiativen zum Klimaschutz ergriffen worden seien. Bruno Oberle vom Bundesamt für Umwelt erinnerte daran, dass vor gut 200 Jahren die «Entdeckung» der Kohle den Briten die industrielle Revolution und damit den Aufstieg zur Weltmacht beschert hat. In Technologien für erneuerbare Energien sieht er die grosse Chance für die Zukunft. (Berner Zeitung)
Erstellt: 23.03.2011, 06:44 Uhr
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