Bernmobil und die sprechende Uhr
Von Wolf Röcken. Aktualisiert am 01.02.2012 6 Kommentare
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Er sieht fast aus wie ein kleiner Big Ben, nur das Spitzdach fehlt. Ein metallener Turm, oben in der Mitte eine Uhr. In der Mitte des Turms ist ein Bildschirm eingebaut. Darauf ist wie auf den bisherigen Anzeigen abzulesen, wann der nächste Bus fährt. Der Turm, der seit einigen Tagen bei der Bushaltestelle Eigerplatz steht, ist ein Element des neuen Kommunikationssystems, das Bernmobil zurzeit testet. Die Stelen können «sprechen», auf Verlangen verkündet eine Stimme etwa die Zeit.
Laut Bernmobil-Sprecherin Annegret Hewlett will das Unternehmen bis Ende März drei solcher Stelen testen. Dann werden die Stelen abgebaut und die Ergebnisse des Versuchs ausgewertet. Ausser am Eigerplatz steht eine kleinere Version bereits am Thunplatz. Demnächst wird laut Hewlett eine weitere bei der Tramendstation Brünnen installiert. An der Ausstellung Suissetraffic im September war das Pilotprojekt «ÖV-Kommunikation 3.0» zum ersten Mal vorgestellt worden. Ziel dieses Systems: Alle transport-übergreifenden Infos sollen direkt an den Fahrgast gelangen. In einem weiteren Schritt soll dereinst der gesamte öffentliche Verkehr in so ein System integriert werden. (Berner Zeitung)
Erstellt: 01.02.2012, 07:15 Uhr
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