Bernmobil fordert Gäste auf, Behinderten Platz zu machen
Aktualisiert am 15.03.2010 2 Kommentare
In Bernmobil-Fahrzeugen werden neu Sitze für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste gekennzeichnet. (Bild: Andreas Blatter)
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Das Behindertengleichstellungsgesetz verlange, dass in neuen Fahrzeugen Sitzplätze für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bezeichnet werden, wie Bernmobil in einer Mitteilung schreibt. Das Unternehmen werde deshalb in allen Fahrzeugen entsprechende Sitze mit einem Piktogramm bezeichnen. Diese markierten Sitzplätze sind zwar in erster Linien mobilitätseingeschränkten Fahrgästen vorbehalten, ein Anrecht auf einen dieser Plätze besteht jedoch nicht.
Die markierten Sitze befinden sich im vorderen Teil des Fahrzeugs auf der rechten Seite in Fahrtrichtung. Bernmobil empfiehlt eingeschränkten Fahrgästen, die erste Türe zu benützen, damit dass Fahrdienstpersonal sie sowohl beim Ein- und Aussteigen als auch während der Fahrt im Blickfeld hat.
Mit einem Flyer, der in den Fahrzeugen aufliegt, weist Bernmobil nun darauf hin, aus Höflichkeit gegenüber älteren, behinderten oder mobilitätseingeschränkten Fahrgästen aufzustehen, egal von welchem Platz.
(mau/pd)
Erstellt: 15.03.2010, 11:47 Uhr
Kommentar schreiben
2 Kommentare
Behinderte wären schon dankbar, wenn sie immer an der richtigen Haltestelle aussteigen dürften.Letzten Freitag,ca. 2230 Uhr beobachtete ich von der Wetside herkommend,dass ein Rollstuhlfahrer am Holenackerplatz nicht austeigen konnte,obwohl dieser den speziellen Halteknopf drückte.Auch ich drückte von aussen den entsprechenden Knopf,nichts passierte.Alles rufen nützte nichts.Behinderten freundlich Antworten
Bürokratischer Leerlauf: Wer im Ernst findet ein Behindertengleichstellungsgesetz und Piktogramme seien ein Ersatz für mangelhafte Erziehung? Was ist eine "mobilitätseingeschränkte Person"? Jedes Grosi am Hakenstock - zu meiner Zeit lernten die Kinder noch, dass man aufsteht und Platz macht!!! Nur heute werden Kinder eben von Allein-"erziehenden" in den Krippen entsorgt. Da braucht es Piktogramme! Antworten
Region
Region
Meistgelesen in der Rubrik Region
Giraffen zieren die Stadt Bern. Sollen die Graffiti bleiben?
Ja
Nein
409 Stimmen






















